… zumindest für die Autoren von Kriminalromanen. Norwegen besitzt eine lebhafte Krimikultur mit zahlreichen weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Autoren. Das verwundert auf den ersten Blick, denn die Kriminalitätsrate ist in Norwegen sehr niedrig. Andererseits stellt ein Verbrechen in Norwegen etwas derart Außergewöhnliches dar, dass es vielleicht gerade deshalb überdurchschnittlich häufig zum Thema norwegischer Autoren wird.
Oslo im Weihnachtslichterglanz, ein kaltblütiger Mörder und ein Kommissar, dessen Leben aus den Fugen zu geraten droht. Harry Hole liefert sich ein atemloses Duell mit einem kroatischen Auftragskiller, in dem er einen ebenbürtigen Gegner findet.
»Was sind das für Klumpen im Wasser? … Vibeke blinzelte an die Decke … und spürte, dass ihr Herz zu rasen begann.« Wie ein Paukenschlag eröffnet ein gruseliger Mord das im doppelten Sinne starke Buch. Auf fast 500 Seiten ermittelt der schon bekannte Osloer Hauptkommissar Harry Hole. Diesmal steckt er selbst in einer gefährlichen Krise.
Hole kommt nicht über den gewaltsamen Tod seiner Kollegin Ellen hinweg, fängt an zu trinken und verliert auch seine Freundin Rakel. Verflixt glücklich kann er sich schätzen, einen Chef wie Bjarne Moller zu haben, der für ihn schon manche Kohlen aus dem Feuer geholt hat. Schöne Fiktion, wenn ein Hauptkommissar völlig betrunken zum Dienst kommen, der »arroganteste, egoistischste Arsch«, den man kennt. Tatsache bleibt: er ist eben der Beste! Aber irgendwann fällt auch hier das Wort Kündigung.
Seit Stunden wütet über dem unzugänglichen norwegischen Bergdorf Finse ein Schneesturm. Der einzige Zug dorthin ist in einer Schneewehe entgleist, die Passagiere, unter denen auch die ehemalige Kommissarin Hanne Wilhelmsen ist, finden Zuflucht im nahen Hotel. Man macht sich bekannt, und bald drehen sich die Gespräche vor allem um eines: Was haben die Wachen vor den Türen zu bedeuten? Wen sollen sie schützen? Die königliche Familie, einen ausländischen Terroristen? Während die Vermutungen ins Kraut schießen, geschieht ein brutaler Mord – ein mitgereister Pastor, der durch seine Fernsehauftritte große Bekanntheit genoss, liegt erschossen im Schnee vor dem Haus. Panik macht sich unter den Eingeschlossenen breit, und als Hanne Wilhelmsen glaubt, einen Zeugen gefunden zu haben, wird auch er ermordet.
Karen Borg, eine Osloer Wirtschaftsanwältin, findet einen grausam zugerichteten Toten. Mit der Aufklärung des Falls werden die Polizeikommissarin Hanne Wilhelmsen und Håkon Sand beauftragt, Jurist im Polizeidienst und seit der gemeinsamen Studienzeit unsterblich in Karen verliebt. Schon bald stellt sich heraus, daß hinter dem brutalen Mord eine Drogenmafia steckt, deren Verzweigungen bis in die höchsten gesellschaftlichen Kreise reichen … Der erste Kriminalfall der bekannten und beliebten Osloer Kriminalkommissarin Hanne Wilhelmsen.
Gibt es so etwas wie einen lebensnotwendigen Mord? Und wie sieht es in einem aus, den die Umstände zwingen, einen anderen umzubringen? Die mit vielen großen Krimipreisen ausgezeichnete Norwegerin Karin Fossum zeichnet in ihrem neuen Fall für den Osloer Kommissar Konrad Sejer das Porträt eines faszinierend abgründigen Mörders und seiner Tat: Charles Olav Torp ist nicht schlecht oder böse, vielleicht ist er nur schwach und unzuverlässig. Jedenfalls steckt er in tiefen, sehr tiefen Schwierigkeiten. Torp hat seine Frau verloren, seine Arbeit, und nun droht man ihm auch noch beide Kniescheiben zu zerschießen, wenn er nicht binnen kürzester Zeit seine beträchtlichen Spielschulden begleichen würde. Was also bleibt Torp anderes übrig? Wer will ihm einen Strick daraus drehen, daß er Harriet Krohn gleich erledigt? Wahrscheinlich keiner. Er hätte nur einen Fehler nicht machen dürfen …
Einmal läuft Karin Fossums weltberühmter Ermittler Kommissar Konrad Sejer im Roman Schwarze Sekunden durch die Straßen und freut sich über die rote Feder, die er gefunden hat. »Kinder sammeln alles«, denkt Sejer: »sie sind bodennäher, und sie sehen mehr als wir.« Durchblick und Weitsicht braucht auch der Kommissar in seinem jüngsten Fall, bei dem ein Mädchen spurlos verschwunden ist. Als Sejer durch die Straßen zieht, hat dessen Mutter Helga Joner bereits einen Albtraum von zehn Tagen Warten und Bangen hinter sich. Kurz darauf hat das Warten ein Ende, und das Bangen schlägt in schiere Verzweiflung um. Denn die verschwundene Ida wird in einen Teppich eingewickelt tot aufgefunden. Sofort wirft die Leiche für Sejer Fragen auf. Warum zum Beispiel ist die kleine Ida nicht mit ihrem Trainingsanzug und ihren Schuhen bekleidet, mit denen sie das Haus verließ, sondern trägt ein weißes Nachthemd? Ist wirklich der in sich gekehrte Sonderling Emil Johannes für das Verbrechen verantwortlich, wie alle glauben? Aus diesem spannenden Plot hat die norwegische Bestseller-Autorin Karin Fossum wieder einen Krimi gebastelt, der an Spannung kaum noch zu überbieten ist. Es ist schon erstaunlich, wie es der Autorin gelingt, ihr Spannungsniveau nach Dunkler Schlaf oder Stumme Schreie noch einmal zu steigern. Schwarze Sekunden jedenfalls wird seine Leser über mehrere Stunden fesseln und auch danach noch eine Weile beschäftigen. Beste Krimi-Unterhaltung, die ein sensibles Thema angemessen fasst.
Der Kriminalbeamte Hjalmar Nymark kann es nicht lassen – obwohl er längst pensioniert ist, ermittelt er in einem ungelösten Fall, dessen Spuren bis weit in die Vergangenheit reichen. Wenig später wird er tot in seiner Wohnung gefunden. Sein Freund Varg Veum nimmt die Fährte auf …
Ein kniffliger Fall für den norwegischen Kultdetektiv Varg Veum, endlich wieder lieferbar!
Privatdetektiv Varg Veum aus Bergen erhält den Auftrag, ein verschwundenes Mädchen zu finden. Kurz darauf erhält er eine Todesanzegie zugeschickt: Seine eigene. Wenn er glaubt, was da steht, dann hat er genau noch eine Woche zu leben.
Was muss passieren, damit ein Strafverteidiger seine ethischen Prinzipien über Bord wirft und sich in einer Welt wiederfindet, deren Spielregeln nicht im norwegischen Gesetz verankert sind? Diese Frage stellt sich der Anwalt Mikael Brenne aus Bergen leider viel zu spät. Zu diesem Zeitpunkt ist er bereits so in die lukrativen Machenschaften seines ausländischen Mandanten verstrickt, dass die ein oder andere Gesetzesübertretung für ihn lebensnotwendig geworden ist. Als Brenne einen Gehilfen seines Klienten im Affekt erschlägt, scheint sich die Schlinge um seinen Hals gefährlich zuzuziehen …
Eine fesselnde Jagd nach dem Geheimnis hinter einer alten Schrift.
Der norwegische Archäologe Bjørn Beltø wird von seinem Freund Sira Magnus nach Island gerufen. Dort ist ein handschriftliches, kodiertes Manuskript aufgetaucht. Doch bevor sie die Symbolschrift entschlüsseln können, wird Magnus ermordet und das Schriftstück entwendet. Bjørn findet heraus, dass ein sogenannter Ring von Wächtern verhindern will, dass der explosive Inhalt dieses und weiterer Schriftstücke bekannt wird. Fieberhaft versucht er hinter das Geheimnis zu kommen, und reist dafür um die halbe Welt, stets verfolgt von den Mördern seines Freundes …
Mord am Fjord
In Fjellberghavn an der norwegischen Westküste scheint der Frieden zu Hause zu sein. Doch eines Morgens fallen zwei Schüsse. Der zweite trifft. Der allseits geachtete und geschätzte Zahnarzt Joakim Sørensen ist auf der Stelle tot. Wer hat den Arzt ermordet? Und warum? Was hat es mit den blutigen Drohbriefen auf sich, die Sørensen seit geraumer Zeit erhielt? Nur wenige Stunden nach dem Mord geht der Lensmannhof, die örtliche Polizeistation und Wohnhaus von Polizeichef Ole Vik, in Flammen auf. Dann geht eine Bombendrohung ein, und für Ole Vik und sein Team beginnt eine atemlose Suche nach dem Täter …
Siv Ellen ist Musikerin. Eines Abends wird sie nach einem Konzert erstochen. Für Inspektor Cato Isaksen gibt es zwei Verdächtige: Den Ehemann, von dem Siv Ellen seit einiger Zeit getrennt lebte und mit dem es heftige Auseinandersetzungen über Geld gegeben hatte. Und da ist noch ein Musiker aus dem Orchester, der ihr immer wieder heiße Liebesbriefe geschrieben hat. Aber beide Männer haben ein Alibi für die Tatzeit. Überzeugt das Inspektor Cato Isaksen?
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15.04.2012:
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04.01.2012:
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