»Mein verwirrter Zustand ging mit mir durch und gab mir die wahnsinnigsten Einflüsterungen, denen ich der Reihe nach gehorchte.« So beschreibt sich der Erzähler auf dem Höhepunkt seines verbissenen Kampfes ums Überleben inmitten der Großstadt Oslo. Seine Artikel werden von den Zeitungen nicht angenommen, seine finanziellen Mittel sind völlig erschöpft, bis auf das Nötigste ist alles zum Pfandleiher getragen. Nur mühsam kann er hier und da etwas Geld ergattern und kommt schließlich bis an den Rand des Hungertodes. Dennoch versucht er verzweifelt, seine Armut zu verbergen. Vom Hunger geschwächt gerät er in einen Zustand extremer geistiger Aufnahmefähigkeit, wird von Halluzinationen verfolgt, von erotischen Zwangsvorstellungen getrieben.
Knut Hamsun hat in diesem Roman eigene Erfahrungen aus der Zeit um 1886 verarbeitet, als er sich in Oslo mühsam mit dem Schreiben von Artikeln über Wasser hielt. Er ist mit seiner damals aufsehenerregenden psychologischen Studie über den Zustand des Hungers weit in die literarische Entwicklung des 20. Jahrhunderts vorgestoßen.
Mit diesem Hymnus auf das bäuerliche Leben erlangte sein Dichter Weltruhm: 1920 wurde dem Norweger Knut Hamsun der Nobelpreis für den Roman »Segen der Erde« verliehen.
Unter Verwendung autobiographischer Elemente erzählt Hamsun die Geschichte Isaks, des Bauern, der in der Einsamkeit des Nordlandes dem Moor ein Stück Erde abringt, es urbar und zu einer fruchtbaren, weithin angesehenen Oase des Lebens für viele macht.
In seiner einfachen, manchmal biblisch anmutenden Sprache ist der Roman weder nur Heimat- noch nur realistisch erzählter Bauernroman. Mit dem Lob auf das Landleben, dem »Zurück zur Natur«, weist der Dichter dem Zivilisationsmenschen vielmehr einen Weg zu sich selbst. Das in dem Roman vertretene Menschenbild, im Dritten Reich emphatisch begrüßt und durch die Ereignisse dieser Zeit in seiner Glaubwürdigkeit erschüttert, hat dennoch nichts von seiner Überzeitlichkeit eingebüßt. »Segen der Erde« ist deshalb den bleibenden Werken – und Werten – der Weltliteratur zuzurechnen.
Der malende Student Parelius kommt auf seiner Wanderschaft in das norwegische Hafenstädtchen Sirilund. Dort fesselt ihn die junge und schöne Rosa, die soeben den Vater ihres Kindes verlassen hat. Ein spannendes Jahr beginnt, denn es gibt mehrere Bewerber; am Ende jedoch zieht Rosa die Heirat mit dem reichen Emporkömmling Hartwich vor. Parelius, der der Umgarnung durch die unersättliche, doch verheiratete Edvarda entfliehen möchte, zieht weiter.
Peer Gynt; Die Stützen der Gesellschaft; Nora oder Ein Puppenheim; Gespenster; Die Wildente; Die Frau vom Meer; Hedda Gabler
Gerade als Konsul Bernick sein ganzes Ansehen braucht, um ein asoziales Eisenbahnprojekt durchsetzen zu können, in das er sein ganzes Vermögen investiert hat, taucht seine unliebsame Verwandtschaft auf: sein Schwager, ein angeblicher Ehebrecher und Dieb, und seine exzentrische Halbschwester. Nun zeigt sich, dass auch Konsul Bernick einiges zu verbergen hat …
DER Klassiker. Kaum ein Schulkind, das dieses Drama nicht lesen durfte.
Diesen kleinen Shop betreiben wir nicht, um uns selbst die Taschen zu füllen, sondern um benachteiligten Kindern in der ganzen Welt zu helfen. Alle Provisionen, die wir mit deinen Einkäufen einnehmen, gehen ohne Abzug am Ende eines jeden Jahres an die Hilfsorganisation Save the Children
.
Beginne einfach deine nächste Einkaufstour mit einem Klick auf einen der Werbelinks. Das kostet dich keinen Cent mehr, hilft aber Kindern in Not.
Viel Spaß beim Stöbern!
15.04.2012:
Fotos unserer 2011er Norweg...
15.03.2012:
Jo Nesbøs Headhunters geht ...
04.01.2012:
Fettnäpfchenführer Norwegen
30.10.2011:
Neue Gastreiseberichte
22.07.2011:
Anschläge in Oslo
Für die große Version einfach auf das Bild klicken.
Weitere Bilder gibt’s hier.