Zur ersten WocheDie dritte WocheZur zweiten Woche
Heute ist es bewölkt und recht kalt, so ca. 13, 14°C. Am Nachmittag kommen Marianns Eltern und kochen für uns. Als Mariann von der Arbeit kommt, essen wir gemeinsam. Am Abend fahren wir (ohne Marianns Eltern, aber mit ihrer Schwester und den Kindern) zu einer Kartbahn in der Nähe von Trondheim. Wir drehen ein paar Runden. Für mich ist es das erste Mal, und ich muss sagen, es macht richtig Spaß!
Am späteren Abend, als wir wieder zu Hause sind, mache ich aus einem Fenster in Marianns Haus ein Foto von einem schönen Sonnenuntergang über dem Trondheimsfjorden.
Zunächst regnet es, aber im Laufe des Tages wird das Wetter besser. Die Kinder spielen draußen auf dem Rasen Badminton, wir Erwachsenen sitzen auf der Terrasse und genießen das Leben.
Am späteren Abend mache ich aus einem Fenster in Marianns Haus mal wieder ein Foto von einem schönen Sonnenuntergang über dem Trondheimsfjorden. Hm, erinnert mich irgendwie an das letzte Jahr.
Heute feiern wir Geburtstag. Es hat zwar niemand tatsächlich heute Geburtstag, aber Mariann meint, dass Tone heute feiern sollte, weil die Verwandschaft gerade verfügbar ist und es an ihrem tatsächlichen Geburtstag in gut zwei Wochen nicht so gut passen würde. Etwas ungewöhnlich für deutsche Verhältnisse (»Vorfeiern bringt Unglück«), und auch Marianns Eltern sind etwas irritiert.
Am Vomittag düsen wir noch schnell zu Ikea, um eine passende Verpackung für unser Geschenk zu finden. Am Nachmittag wird dann gefeiert, und es wird eine schöne Feier. Nebenbei läuft Leichtathletik im Fernsehen. Ein norwegischer Speerwerfer hat Chancen auf den Sieg.
Keine besonderen Vorkommnisse. Wir lesen und spielen, haben einfach Urlaub.
Am späteren Abend mache ich aus einem Fenster in Marianns Haus mal wieder ein Foto von einem schönen Sonnenuntergang über dem Trondheimsfjorden. Hatten wir schon, oder? Ist aber immer wieder schön.
Heute heißt es Abschied nehmen. Morgen fährt unsere Fähre ab Oslo. Wir haben von Mariann aus ein Hotel über HRS gebucht. Am Vormittag packen wir unsere Sieben Sachen zusammen, und gegen Mittag verabschieden wir uns in dem Wissen, dass wir uns bald wiedersehen werden. Das steht fest.
Dieses Mal nehmen wir einfach nur die E6 nach Süden, keine Umwege, keine Alternativrouten. Das Wetter ist heiter bis wolkig, und wir kommen ganz ordentlich voran. Die Fahrt verläuft ohne besondere Vorkommnisse.
Unser Hotel ist das Radisson SAS Park Hotel im Fornebu Park, d.h. es war einmal ein Flughafen- und Kongresshotel, bevor der Osloer Flughafen nach Gerdermoen umgezogen ist. Wir erreichen den schmucklosen Bau nach einigem Suchen (lag an uns) gegen 20 Uhr. Bei der Rezeption legen wir unsere ausgedruckte Reservierungsbestätigung vor, und die Rezeptionistin fängt an, ihren Computer zu bearbeiten, aber soviel sie auch sucht, unsere Reservierung kann sie nicht finden. Auch eine Kollegin kann nicht helfen. Zum Glück ist das Hotel nicht ausgebucht, und so findet sie auch so ein Zimmer zu den (ursprünglich) gebuchten Konditionen für uns. Wir checken ein. Das Zimmer entpuppt sich als eine Art Minisuit. Es gibt noch ein separates Schlafzimmer. Die Ausstattung ist okay, aber dass es sich um ein Viersterne-Hotel handeln soll, erkennt man nicht auf den ersten Blick. Nachdem wir unsere Sachen auf das Zimmer gebracht haben, wollen wir noch etwas im Hotelrestaurant essen. Gegen 21 Uhr herrscht dort gähnende Leere. Der Service lässt uns warten, und dass wir dann auch noch die Karte mit den »Kleinigkeiten« verlangen (die hatten wir bereits auf dem Zimmer gesehen, und nach Dreigängemenus steht uns nicht der Sinn), verbessert die Situation nicht gerade. Das Essen ist dann aber trotzdem lecker und völlig ausreichend. Draußen regnet es mittlerweile.
Country-Musik auf dem Sonnendeck
Nach dem Frühstück checken wir aus. Wir fahren ein wenig durch Oslos schicke westliche Vororte auf der Suche nach einem Supermarkt. Wir müssen noch ein wenig einkaufen. Nachdem das erledigt ist, fahren wir in die Innenstadt und schauen uns einfach mal ein paar Stadtteile an, die wir bislang noch nicht kannten (davon gibt es viele).
Dann geht es zum Fährterminal, wo die Color Fantasy schon auf uns wartet. Wir legen pünktlich ab. Das Wetter tut uns dieses Mal nicht den Gefallen, uns den Abschied durch Wolken oder Regen zu erleichtern. Es ist warm und sonnig. Auf dem Sonnendeck spielt eine norwegische Country-Band, während die Color Fantasy langsam rückwärts ausparkt. Dann geht es los, vorbei an kleinen Inselchen, eine davon beherbergt ein Restaurant. Wir haben sie schon oft gesehen, aber dieses Mal kann ich sie schön ablichten.
Die Reise verläuft ohne besondere Ereignisse. Beim abendlichen Büfett haben wir den selben Kellner wie auf der Hinfahrt. So ein Zufall! Tja, und das war’s dann auch schon wieder. Ein wunderschöner Norwegenurlaub geht zu Ende. Aber wie schon oft an dieser Stelle geschrieben: Wir kommen wieder …
04.01.2012:
Fettnäpfchenführer Norwegen...
30.10.2011:
Neue Gastreiseberichte
22.07.2011:
Anschläge in Oslo
08.05.2011:
Norwegen auf dem Hamburger ...
11.04.2011:
Neue Gastreiseberichte
Für die große Version einfach auf das Bild klicken.
Weitere Bilder gibt’s hier.