So langsam finden wir unsere Lieblingsplätze in Norwegen. Die ersten 10 Tage haben wir – wie schon im Sommer 2003 – wieder in Sandal, in der Nähe von Byrkjelo verbracht. Anschließend folgte eine Reise an der Westküste bis nach Trondheim, wo wir einige Tage bei Freunden verbracht haben.
Hier ist unser Reisebericht:
(Hinweis: die kleinen, dick umrandeten Bilder sind Thumbnails. Wenn du draufklickst, kannst du dir die große Version ansehen.)
Zur zweiten WocheDie erste WocheZur dritten Woche
Als wir gegen 11.30 Uhr in Hamburg starten, regnet es leicht, doch auf dem Weg nach Kiel hört es bald wieder auf, und so erreichen wir pünktlich den Norwegenkai. Die Color Fantasy überragt spielend die umliegenden Gebäude: zweifellos eine beeindruckende Erscheinung.
Nach Erledigung der Formalitäten und ein paar Minuten in der Warteschlange ziehen wir, eingereiht in die Prozession von Ferienhungrigen und Rückkehrern, in den Bauch des Riesenschiffes ein. Dort werden wir auf eine Rampe geleitet und kommen schließlich auf einem der oberen Parkdecks zwischen Autos aus mehreren unterschiedlichen Nationen zum Stehen.
Im Inneren des Mammutdampfers bringt uns einer der vielen gläsernen Aufzüge auf Deck 9, wo unsere Kabine liegt. Die ist nicht übermäßig groß, aber sehr schön eingerichtet und vor allem neu. Das Bullauge ist dafür sehr groß und klassisch rund. Das Bad hat eine fest eingebaute Duschkabine, nicht unbedingt Standard auf anderen Fähren. Für einen kurzen Moment glauben wir eine falsche Kabine erwischt zu haben. Es sind nur zwei Betten zu sehen. Doch dann fallen uns kleine Griffe in der Decke auf. Als wir diese neugierig betätigen, löst sich ein weiteres Bett aus der Decke. Ein viertes Bett ist auch noch in der Kabinendecke versteckt. Ach so! Eine pfiffige Idee, aber das hätte man gern etwas auffälliger kennzeichnen dürfen.
Jetzt müssen wir uns erst einmal die berühmte Fantasy-Promenade ansehen. Auf Deck 7 erstreckt sich die Shoppingmeile über 160 Meter, links und rechts Geschäfte und Restaurants. Es kommt so eine Art Einkaufszentrums-Feeling auf. Man könnte glatt vergessen, dass man sich auf einem Schiff befindet. Absolut kein Vergleich zu den anderen Fähren, die wir bislang gesehen haben. Auf der Promenade ist immer etwas los: Livemusik, Akrobaten, Clowns …
Wie die meisten hier treibt uns jetzt erst mal der Hunger. Schließlich ist Mittagszeit, und da verlangt ein ordentlicher deutscher Magen Nachschub. Wir suchen die Pizzeria auf. Da die Pizzen auf den Nachbartischen recht groß aussehen, bestellen wir zwei Pizzen für uns drei; das reicht völlig. Die Qualität ist absolut okay.
Gesättigt begeben wir uns an Deck. Das Wetter wird besser und besser, und wir genießen die Sonne auf dem weitläufigen Sonnendeck. Leider kann man nicht um das Schiff herumgehen. Der Bug ist tabu.
Annika (knapp 10) hat Lust zu baden, und so suchen wir das Aqualand auf. Für vier Euro erhält sie ein Handtuch und Eintritt zu einer Badelandschaft, die mancher Festlandsbadeanstalt zur Ehre gereichen würde. Als Nichtbadende dürfen wir trotzdem hinein, und so können wir die Anlage bewundern und Annika beim Baden zusehen. Es gibt (natürlich) kein 50-m-Becken, aber ein kleines Schwimmbecken, eine Spa, einen Strömungskanal und eine große Rutsche. An der Bar kann man Eis, Getränke und Kleinigkeiten zum Essen erstehen und durch die Panoramafenster hat man einen tollen Blick nach draußen. Von draußen kann man allerdings nur schlecht hereingucken. Das hält Gaffer ab.
Die Brücke über den Großen Belt
Nach einer Weile haben wir keine Bedenken mehr, Annika allein zu lassen und gehen wieder hinaus an Deck. Dort genießen die Unterquerung der Storebeltbrücke bei strahlendem Sonnenschein.
Kurz vor 19 Uhr begeben wir uns in die Fantasy Show Lounge. Bei einem leckeren Cocktail genießen wir eine musikalische Reise durch die Zeit (30er bis 90er Jahre). Die Musik kommt vom Band, aber sängerisch und tänzerisch können sich die Darsteller durchaus sehen lassen. Auch in diesem Bereich bietet die Color Fantasy mehr und Besseres als alles, was wir auf anderen Fährschiffen bislang erlebt haben.
Nach dem Ende der Show ist es Zeit für das Abendessen. Das Oceanic à la Carte Restaurant und das Cosmopolitan Gourmet Restaurant müssen heute auf unsere Anwesenheit verzichten, wir ziehen die Tapas Bar vor. Aus einer Vielzahl von leckeren Tapas suchen wir uns zwei mal sechs unterschiedliche Portionen aus. Dazu gibt es ein frisch gezapftes Pils. Köstlich …
Anschließend verspielen wir unsere einzelnen Kronenstücke im Casino. Dass die Daddelautomaten in einem gesonderten Bereich – zusammen mit Roulette-, Black-Jack- und anderen Spieltischen – untergebracht sind, hebt sich (mal wieder) positiv von anderen Fähren ab, auf denen die einarmigen Banditen in jeder freien Ecke stehen.
Noch nie ist die auf der Strecke Kiel—Oslo, gerade mit einem Kind, recht lange Zeit bis zum Schlafengehen so schnell und angenehm vergangen wie dieses Mal. Natürlich braucht man das alles, die vielen Restaurants, Geschäfte, Shows etc., nicht, um von A nach B zu kommen. Das kann man auch einfacher und preiswerter haben. Wer aber einen leichten, spannenden, beeindruckenden und rundum angenehmen Einstieg in seinen Norwegenurlaub zu schätzen weiß, dem können wir die Fahrt mit der Color Fantasy ans Herz legen. Es wird nie langweilig, alle Angebote sind qualitativ hochwertig und das Schiff ist ein Erlebnis an sich.
Als wir am Morgen erwachen und die Vorhänge beiseite ziehen, gleiten die Ufer des Oslofjords und ein blauweißer Himmel an unserem Bullauge vorbei. Wir gönnen uns das Frühstücksbuffet im riesigen Grand-Buffet-Restaurant. Trotz der Größe des Restaurants läuft alles ohne Hektik ab, und so genießen wir das ausgezeichnete Frühstück bei grandiosem Blick aus den großen Panoramafenstern.
Blick auf Oslo
Als ich gerade an Deck gehen will, um die Einfahrt in den Osloer Hafen fotografisch zu dokumentieren, werden wir informiert, dass die Color Fantasy 15 Minuten vor der fahrplanmäßigen Ankunft anlegen wird. Und tatsächlich: kaum dass ich an Deck gehetzt bin, legt der Riesendampfer bereits am Hjortneskai an. Mir bleibt nur ein paar "Standfotos" von Oslo zu schießen, und dann müssen wir auch schon packen und zu unserem Auto. Trotz der verfrühten Ankunft dauert es dann aber doch noch ein Weilchen, bis sich die Kolonne in Bewegung setzt.
Gegen 9.45 Uhr geht es dann letztendlich los in Richtung unseres Ferienhauses bei Byrkjelo, zunächst auf der E18 Richtung Drammen, dann weiter auf der E16 Richtung Bergen. Um ein wenig Abwechslung zu haben, biegen wir bei Hønefoss nicht auf den Rv7 ab (wie wir es in den letzten beiden Wintern getan haben), sondern bleiben – trotz der etwas längeren Strecke – auf der E16, auch weil wir diesen Teil der E16 bislang noch nicht kennen. Die E16 entpuppt sich als gut ausgebaut und, zumindest heute, als wenig befahren.
Wir passieren Fagernes und so langsam beginnt es etwas wolkiger zu werden, es bleibt aber trocken. Am See Vangsmjøsi machen wir eine Rast, bevor es dann hinauf ins Filefjell geht. An einem der dortigen Bergseen gibt’s einen weiteren kurzen Fotostopp, bevor es wieder bergab in Richtung Lærdal weitergeht.
Auf dem Weg kommen wir an der Borgund Stavkirke vorbei. Da wir dieses Bauwerk noch nicht kennen, machen einen kleinen Abstecher zu der Kirche. Zunächst schauen wir uns in dem neugebauten Stabkirchenzentrum um, dann geht’s zur Kirche selbst. Da wir nicht allzu viel Zeit dort verbringen wollen, lösen wir keine Eintrittskarten, sondern schauen uns diese beeindruckende Zeugin aus alter Zeit nur von außen an. Vielleicht kommen wir ja noch einmal mit mehr Zeit wieder.
In Lærdal biegen wir auf den Rv5 ab, und nach einem ca. 5 km langen Tunnel erreichen wir den Fähranleger Fodnes. Wir setzen für ein recht üppiges Entgelt nach Manheller über und weiter geht es über Kaupanger und Sogndal Richtung Norden. So langsam dämmert es uns, dass wir vielleicht mal einen Supermarkt aufsuchen sollten, damit wir den Sonntag überleben. Wir erinnern uns, dass es in Skei einige Supermärkte gab, doch langsam läuft uns die Zeit davon. Zunächst müssen wir jedoch noch eine Reihe von langen Tunnels hinter uns bringen, an deren Ende eine Mautstation uns dafür 160 NOK abknöpfen wird. Aber was soll’s, die Strecke ist die schnellste Möglichkeit, zu unserem Ferienhaus zu kommen, und die Abschnitte zwischen den Tunnels sind, bei mittlerweile wieder schönem, sonnigem Wetter, wunderschön. Nachdem wir unseren Beitrag zur Finanzierung der Tunnels geleistet haben, dauert es nicht mehr lang bis wir am Bøyabreen vorbei kommen, dann wieder ein Tunnel und direkt danach der schöne Blick auf den Kjøsnesfjorden. Erinnerungen an den Supersommer 2003 werden wach.
In Skei treffen wir auf die E39, und kurze Zeit später müssen wir feststellen, dass die dortigen Supermärkte bereits geschlossen haben. Die letzte Einkaufschance ist in Byrkjelo, aber ob ausgerechnet in dem kleinen Nest an einem Samstag nach 18 Uhr noch Geschäfte aufhaben? Wir durcheilen das Saltdalen und erreichen Byrkjelo um ca. 18.10 Uhr. Der örtliche Sparmarkt scheint noch geöffnet zu sein. Auf dem Parkplatz stehen noch einige Autos, die Tür ist offen. Auf einem Schild lesen wir in großen Lettern, dass der Markt bis 20 Uhr geöffnet sei. Beruhigt machen wir unseren Einkauf. Der Sonntag ist gerettet. Als wir den Laden verlassen, entdecken wir – in weitaus kleinerer Schrift – dass Samstags nur bis 18 Uhr geöffnet ist. Puh, Glück gehabt. Dafür, dass eigentlich schon geschlossen war, sind wir noch nett und freundlich bedient worden.
Jetzt aber auf zu unserem Haus. Kurz auf den Rv60 gewechselt und am Ortsende rechts abgebogen, jetzt sind es nur noch ca. 4 km. Als wir den See Sandalsvatnet erreichen geht uns das Herz auf. "Unser" See, "unser" Berg, "unser" Gletscher, alles ist so wie vor zwei Jahren, einfach nur schön.
Als wir auf den Hof unserer Vermieter einbiegen, steht dort schon ein Wagen mit deutschem Kennzeichen. Nachdem Aud (so heißt unsere Vermieterin) den Mietern eines anderen Hauses alles erklärt hat, gibt es erst mal ein herzliches Wiedersehen. Wir erhalten unseren Schlüssel, und schon kommt der der nächste deutsche Wagen an. Aud hat gut zu tun …
Unser Ferienhaus ist groß und komplett eingerichtet, ein wenig älter, aber mit Charme. Als eine unserer ersten Amtshandlungen schieben wir eine Grandiosa-Pizza in den Ofen, die wir anschließend im Garten verspeisen. Dann packen wir den Wagen aus und richten uns in unserem Haus ein. Wir sind angekommen …
Blick aus unserem Wohnzimmerfenster
Nach einer geruhsamen Nacht erwachen wir bei strahlendem Sonnenschein. Nach dem Frühstück zieht es mich zu einer Fotosession ans Sandalsvatnet. Die Motive ähneln natürlich denen von 2003, aber der Ehrgeiz, dieses Mal noch schönere Fotos zu schießen beflügelt mich. Es ist wie damals: ich kann mich gar nicht satt fotografieren.
Am späten Vormittag wollen wir nach Olden fahren. Dort finden gerade die Oldentage statt. Mal sehen, was da so los ist. Also ab auf den Rv60 und hoch ins Utvikfjellet.
Kurz nach der Passhöhe eröffnet sich ein fantastischer Blick auf den Nordfjord: Saftige Wiesen im Vordergrund, dann der tiefblaue Fjord und im Hintergrund schneebedeckte Gipfel und die Ausläufer des Jostedalsbreen. Nach einigen Kilometern am Fjord erreichen wir Olden. Die Reste der Oldentage – heute ist der letzte Tag – bestehen aus einigen Ständen, die Kunstgegenstände, Erdbeeren oder Kleidung verkaufen. Außerdem haben einige Geschäfte am heutigen Sonntag geöffnet. Beim Skogstad-Lagerverkauf erstehen wir ein paar T-Shirts und eine kurze Hose für Annika. Ansonsten ist nicht viel los.
Spontan entschließen wir uns, einen Tipp unserer Vermieterin Aud zu beherzigen. Jeden Sonntag um 14 Uhr findet eine Bootsfahrt auf dem See Breimsvatnet statt. Also machen wir uns auf zu dem kleinen Ort Reed am Breimsvatnet. Über den Rv60 geht es zurück am Nordfjord entlang, über das Utvikfjellet. Auf der Passhöhe machen wir eine kurze Pause, genießen die Aussicht und erfreuen uns an den niedlichen Lämmern, die hier ausnahmsweise mal nicht bräsig auf der Straße herumliegen, sondern munter auf den Felsen umherspringen. Dann geht es weiter. Bei einer Spitzkehre biegen wir auf eine kleine Nebenstraße ab, die uns nach Reed bringt.
Auf dem Breimsvatnet
Unten am See an einer Mole wartet bereits ein kleines Motorboot. Sämtlicher Platz ist mit Kunststoffstühlen besetzt. Wir lösen die Tickets beim Kapitän und begeben uns auf das "Sonnendeck" – das ist das Kajütendach, welches in der Mitte einen Tisch beherbergt, um den eine möglichst große Anzahl von Stühlen platziert ist. Als wir losfahren, sind sämtlich Sitzgelegenheiten besetzt. Schnell stellen wir fest: Wir sind die einzigen Touristen. Die meisten unserer Mitfahrer, soviel können wir den Gesprächen entnehmen, kommen sogar aus der Gegend. Das Boot wird nicht nur als Ausflugsdampfer, sondern auch als Linienboot genutzt. Heute sind die Ausflügler aber eindeutig in der Überzahl. Nur wenige verlassen das Boot an den beiden Anlegestellen.
Flagge zeigen auf dem Breimsvatnet
Der Kapitän erzählt während der Fahrt sehr detailliert von der Geschichte des Breimsvatnet, der Besiedelung seiner Ufer, den Schwierigkeiten, die die Bauern mit den steilen Felswänden hatten etc. etc. Das Zuhören ist allerdings in doppelter Hinsicht anstrengend, weil a) die Lautsprecher nicht die besten sind und b) der Kapitän den starken Vestlandsdialekt, wie er in dieser Gegend gesprochen wird, pflegt, sodass wir uns teilweise ausklinken und die wunderbare Natur vom Wasser aus genießen.
Leider hat sich der Himmel zugezogen, und die Sonne lugt nur gelegentlich durch die Wolken. Das tut dem großartigen Naturerlebnis und der interessanten und unterhaltsamen Fahrt keinen Abbruch, aber die Fotos werden dadurch flau und leblos und können die beeindruckende Landschaft nur unzureichend wiedergeben.
Auf der Fahrt passieren wir das Dörfchen Kandal, das sehr idyllisch in einer Senke, umgeben von hohen, schneebedeckten Bergen, liegt. Hier werden wir auf der Rückfahrt anlegen. Zunächst geht es aber weiter nach Førde. Nein, nicht die Stadt südwestlich von hier, sondern eine kleine Ansammlung einiger weniger Häuser an der Südspitze des Breimsvatnet. Hier machen wir eine Viertelstunde Pause und vertreten uns die Beine bei einem kleinen Spaziergang.
Auf der Rückfahrt
Angriffslustige Gänse
Auf der Rückfahrt geht es am Ostufer entlang. Die Sonne schaut jetzt öfter mal durch die Wolken. Ungefähr auf halber Höhe geht es quer über den See nach Kandal. Die Tochter des Kapitäns betreibt dort ein kleines Café. Es gibt frisch gebackene Waffeln und Kaffee zu kaufen, und alle greifen reichlich zu. Die Familien-Connection funktioniert gut. Ganz in der Nähe gibt es jede Menge Kaninchen, Ziegen und Gänse. Für Kinderunterhaltung ist also auch gesorgt. Ein Gänsetrio entpuppt sich allerdings als recht angriffslustig, und selbst die Erwachsenen nehmen Reißaus, als die Gänse laut schnatternd auf sie zukommen.
Nachdem alle gestärkt sind, fahren wir wieder quer über den See zurück zum Ausgangspunkt der Reise. In der Zwischenzeit hat sich eine Art Gemeinschaft gebildet, alle unterhalten sich (wir natürlich etwas weniger als die anderen, aber es geht) und genießen die Fahrt.
Anschließen fahren wir zurück zu unserem Haus. Als wir nach dem Abendbrot noch einen kleinen Spaziergang durch Sandal machen, fängt es leicht an zu regnen.
Später kommt Aud vorbei und fragt, ob wir Lust hätten morgen einen kleinen Kulturspaziergang durch Reed zu machen. Eine Bekannte von ihr bietet diesen Spaziergang an. Da das Wetter nicht sooo brillant aussieht, ist das vielleicht eine interessante Alternative zu einem Ausflug in die Natur, denken wir uns und sagen zu.
The old established Gordon Hotel
Telefon in einer alten Amtsstube
Wie erwartet ist es bewölkt. Gegen 11 Uhr kommt Aud vorbei und zusammen mit einer Nachbarin fahren wir nach Reed. Treffpunkt ist im "The Old Established Gordon Hotel", ein altehrwürdiges Hotel, das vor kurzem renoviert und neu eröffnet wurde. Seinen Namen hat es von einem Engländer. Um die vorletzte Jahrhundertwende waren wohlhabende Engländer die ersten Touristen in dieser Gegend. Sie schätzten die wunderbare, unberührte Natur und die fischreichen Gewässer.
Historischer Krämerladen in Reed
Zusammen mit drei weiteren Teilnehmern und unserer Führerin, einer ältern, sehr engagierten Dame aus der Gegend, geht es los.
Wir tauchen ein in die lokale Historie und Kultur des Örtchens Reed. Wir erfahren jede kleine Einzelheit, besuchen einen Platz, an dem mal eine Kirche stand, das örtliche Altersheim, ein altes Schulgebäude, einen alten Krämerladen, zahlreiche Namen werden genannt, die Kulturvergessenheit der heutigen Generation beklagt. Kurzum, wir erfahren alles, was es über Reed zu wissen gibt. Sehr interessant, aber vielleicht doch etwas zu viele Details, als dass man sie alle behalten könnte.
Im Laufe der Zeit ist das Wetter immer besser geworden, und als wir zum Abschluss im Garten des Gordon Hotels Kaffee und Apfelkuchen genießen, ist es so heiß und sonnig, dass Annika sich in den Schatten verzieht, um ihr Eis zu schlecken.
Aud erzählt uns im Nachhinein, dass wir quasi die Versuchskaninchen für eine neue Vermarktungsidee waren, weshalb sie auch die Kosten für uns übernommen hat. Tusen takk …
Anschließend fahren wir zum Einkaufen in das nahe Sandane. Als wir wieder zu Hause sind, ist es wieder leicht bewölkt. Trotzdem beschließe ich, nach dem Abendbrot noch eine kurze Fotosession am nahen Fluss zu machen. Ich will versuchen, das Fließen des Wassers darzustellen, und dafür ist es gar nicht so verkehrt, dass die Sonne nicht so hell scheint. Die Ergebnisse der Versuche sind hier zu bewundern. Mehr als Versuche sind es nicht, aber man sieht, in welche Richtung es gehen sollte.
Eigentlich wollten wir heute Abend mit Aud ein Netz im Sandalsvatnet auslegen, um morgen die Fische an Bord zu hieven, die sich bis dahin hoffentlich darin verfangen haben. Fischen gehört zu den Angeboten, die jeder kostenlos wahrnehmen kann, der für mindestens eine Woche eines von Auds Ferienhäusern mietet. Das klappt jedoch nicht, weil sich aufgrund der warmen Witterung soviel Schmelzwasser gebildet hat, dass der Wasserspiegel des Sandalsvatnet stark angestiegen ist. So kommen wir weder zum Bootshaus, in dem die Netze liegen, noch zu den Booten, weil der Steg nicht erreichbar ist. Wir verschieben unser Vorhaben.
Als wir heute aufwachen, strahlt die Sonne wieder von einem uneingeschränkt blauen Himmel. Heute ist Wasserfalltag.
Als erstes fahren wir am Vormittag nach Sandane zum Einkaufen, und auf dem Rückweg machen wir einen kleinen Abstecher von der E39 zum Eidsfossen. Ein recht großer Wasserfall, den beeindruckend große Wassermassen hinabrauschen, was wohl dem warmen Wetter und dem dadurch erhöhten Schmelzwasseraufkommen geschuldet ist.
Der »Spray« des Eidsfossen
Dort, wo das Wasser des Eidsfossen wieder auf den Fluss Gloppenelva trifft, bildet sich eine riesige Wolke aus feinsten Wassertröpfchen. Ein beeindruckendes Naturschauspiel.
Die Lachstreppe am Eidsfossen
Neben dem Wasserfall wurde die mit ca. 230 Metern wohl längste Lachstreppe der Welt gebaut.
Nachdem wir uns zu Hause gestärkt haben, geht es zu dem zweiten Wasserfall des Tages. Der Sandalsfossen ist quasi unser Hauswasserfall und liegt ganz in der Nähe. Nur ein paar hundert Meter weiter ins Tal hinein zweigt ein Traktorweg nach links in die Berge hinein ab. Der Weg ist breit und leicht zu gehen, aber doch recht steil, sodass wir angesichts des strahlenden Sonnenscheins und der damit verbundenen Hitze (mindestens 25°C) froh sind, als wir tiefer in den Wald und damit in den Schatten kommen. Der Traktorweg schlängelt sich noch einige hundert Meter die Berge hinauf, und an jeder Ecke bietet sich ein neuer atemberaubender Blick ins Sandal.
Schild zum Sandalsfossen
Auf einer Art Hochebene angekommen, zweigt dann ein kleiner Pfad zum Sandalsfossen ab. Auf dem ansonsten leicht zu gehenden Pfad gilt es, einige kleine Flüsschen zu überqueren. Über die meisten von ihnen wurden kleine Holzbrücken gebaut, aber wegen der Schnee- bzw. Gletscherschmelze schlängeln sich einige der Flüsschen auch an den Brücken vorbei (über andere gibt es gar keine Brücken), und da bewährt es sich trotz der warmen Witterung vernünftige, halbwegs wasserdichte Wanderschuhe zu tragen.
Als wir in die Nähe des Wasserfalls kommen, legt sich der Sprühnebel der unten auftreffenden Wassermassen wie feiner Nieselregen über uns. Das ist zwar recht erfrischend, aber ganz durchweichen wollen wir auch nicht. So werfen wir also keinen allzu langen Blick aus nächster Nähe auf die Szenerie und kommen doch recht feucht wieder aus dem Sprühnebel heraus. Macht aber nichts, die Sonne trocknet uns schnell wieder.
Auf dem Rückweg wählen wir einen anderen Traktorweg nach unten, und der bietet uns einen grandiosen Panoramablick hinunter ins Sandal. Das Panoramabild unten ist zwar nicht perfekt gelungen, gibt aber einen ungefähren Eindruck von dem Blick, der sich uns bot.
Die ganze Wanderung hat ca. 3 Stunden gedauert und wir haben gerade mal zwei Menschen getroffen. Andernorts hätte man wahrscheinlich einen asphaltierten Weg, einen Parkplatz und zumindest eine Imbissbude und einen Andenkenladen gebaut. Hier gibt es einfach nur Natur pur. Wir sind mehr und mehr davon überzeugt, hier ein ganz besonderes Fleckchen Erde gefunden zu haben.
Nach dem abendlichen Grillen ziehen langsam Wolken auf. Sollte morgen ein Museumstag sein?
In der Nacht hat es geregnet. Am Morgen ist es bedeckt bei, im Vergleich zu den letzten Tagen, vergleichsweise mickrigen 14°C. Heute ist Museumstag.
Willkommensschild
Nachdem uns das Bremuseum in Fjærland vor zwei Jahren so gut gefallen hat, haben wir uns jetzt das Jostedalsbreen Nasjonalparksenter ausgewählt. Also schwingen wir uns auf den Rv60, und fahren nach Stryn. Dort wechseln wir auf den Rv15, Richtung Osten. Trotz des bewölkten Wetters gefällt die abwechslungsreiche Strecke. Bei Oppstryn erreichen wir das Jostedalsbreen Nasjonalparksenter.
Volksmusikanten
Vor dem Gebäude sorgen einige kleine Volksmusiker für Stimmung. Alles in allem ist aber nicht sehr viel los. Wir lösen ein Familienticket für 160 NOK. Das Nationalparkzentrum zeigt Modelle der Landschaft um den Gletscher, gibt einen Überblick über die Flora und Fauna der Gegend, präsentiert Dokumente der menschlichen Besiedlung und ihrer Geschichte, sowie eine Sammlung von Mineralien. Der obligatorische Film ist ganz nett, wirkt insgesamt aber eher amateurhaft und ist technisch auf Handycam-Niveau. Ungefähr ein Drittel des Gebäudes nimmt der Andenkenshop ein. Die Außenanlagen bestehen aus einem sehr schönen botanischen Garten, der viele Pflanzen der Gegend zeigt, darunter viele, die vom Aussterben bedroht sind. Außerdem werden zahlreiche Felsbrocken aus verschiedenen erdgeschichtlichen Epochen präsentiert. Jeder dieser Felsbrocken wurde an einer Stelle angeschliffen. An diesen Schleifstellen wird die Schönheit der einzelnen Gesteinsarten erst richtig sichtbar. Eine gute Idee. Insgesamt hat uns das Konzept und die Umsetzung des Bremuseums in Fjærland aber mehr überzeugt.
Auf dem Rückweg machen wir noch einen Spaziergang durch Stryn und decken uns im örtlichen Rema 1000 mit Lebensmitteln ein. Das Wetter wird langsam wieder besser.
Den Abend verbringen wir mit Lesen und Spielen. Die Wettervorhersage für morgen ist gut.
Heute ist das Wetter wieder schön. Wir beschließen, die Tour zum Vestkapp zu machen, die wir vor zwei Jahren nicht ganz geschafft hatten.
Wir folgen der E39, setzen bei Anda über den Nordfjord nach Lotte über und wechseln in Nordfjordeid auf den Rv15 nach Westen. Hier geht es für eine ganze Weile am Fjord entlang, bis wir auf den Rv61 in Richtung Norden abbiegen. Der Weg schlängelt sich langsam in die Höhe, und als wir an dem kleinen See Bekslevatnet eine Rast einlegen, sehen wir, wie Wolken von Nordwesten her herankriechen. Als wir weiter fahren, ist die Sonne bald ganz hinter einer dichten Wolkendecke verschwunden. Schade. Wir hoffen, dass sich die Wolken bald wieder verziehen und fahren weiter.
Am Vestkapp
Das Café/Restaurant Vestkapphuset
Bei Åheim wechseln wir auf den Rv620, der nun immer an der Küste entlang auf die Halbinsel Selje führt. Ab Leikanger folgen wir dann den Schildern Richtung Vestkapp. Nach einiger Zeit geht es auf einer schmalen, einspurigen Straße steil nach oben und hinein in den Nebel. Wir überlegen kurz, ob wir wirklich weiterfahren sollen, man sieht kaum die Hand vor Augen. Think positive, denken wir uns, und in der Hoffnung, dass der Nebel sich noch lichtet, fahren wir weiter.
Skulptur auf dem Vestkapp in 500 m Höhe
Oben angekommen dürfen wir zwar die Parkgebühren bezahlen, aber zu sehen gibt es nichts, überhaupt nichts. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wir setzen uns in das hübsche Café/Restaurant, essen Kuchen bzw. Waffeln, trinken Kaffee und starren hinaus in den Nebel. Es ist hoffnungslos. Resigniert und ein wenig trotzig erstehen wir im Souvenirshop noch ein T-Shirt mit den Längen- und Breitengraden des Vestkapps für Annika. Nach einem kleinen Spaziergang in der unmittelbaren Umgebung geben wir auf und fahren wieder hinunter.
Aus reiner Neugier fahren wir, nachdem wir den Berg und den Nebel wieder hinter uns gebracht haben, zunächst in Richtung Norden weiter. Am Ende der Straße befindet sich das Fischerdorf Honningsvåg (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Ort in der Finnmark). Hier ist wirklich der Hund begraben. Annika will an einem Strand des Dorfes unbedingt ihre Füße im Nordatlantik baden. Dann geht es wieder zurück.
Auf der Fähre über den Nordfjord
Bei Sandvika entschließen wir uns, auf dem Rückweg eine andere Strecke zu fahren, und biegen Richtung Selje ab. Nachdem wir die Halbinsel überquert haben, erreichen wir den Fischerort mit dem berühmten Kloster. Das interessiert uns jetzt allerdings weniger, zumal wir erst mit einem Boot auf die Insel, auf der das Kloster liegt, übersetzen müssten.
Reker, Weißbrot, Majonäse, Weißwein, mmmmh …
Wir kaufen uns lieber Reker (Garnelen) direkt vom Kutter und fahren weiter über den Rv 618, immer an der Küste entlang, bis wir wieder auf den Rv15 und den Nordfjord treffen.
Und da ist sie wieder: die Sonne! Offensichtlich war es nur unmittelbar an der Küste wolkig. So’n Schiet aber auch! Nun denn, wir fahren bei bis zu 25°C und strahlendem Sonnenschein nach Einkäufen in Nordfjordeid und Sandane wieder in unser Ferienhaus, wo wir die Reker, wie es sich gehört, auf Weißbrot und mit Majonäse draußen genießen. Dazu gibt es einen Weißwein. Oberlecker!
Wir schlafen gründlich aus. Der Blick aus dem Fenster zeigt: immer noch Spitzenwetter. Nachdem wir in den letzten Tagen jeden Tag unterwegs gewesen sind, wollen wir uns heute mal einen Ruhetag gönnen.
Seele baumeln lassen am Sandalsvatnet
Um die Mittagszeit machen wir eine kleine Bootsfahrt auf dem Sandalsvatnet. Herrlich! Warm, sonnig, wunderbare Landschaft, wohin man auch blickt, Seele baumeln lassen.
Mit Lesen und Spielen vertreiben wir uns die Zeit. Ich mache nochmals eine kleine Fototour zum Fluss. Gegen 17 Uhr kommt Aud vorbei und erzählt uns, dass ihr Mann es trotz des Hochwassers geschafft hat, die Netze aus dem Bootshaus zu holen. Wenn wir wollten, könnten wir jetzt auf den See und die Netze auslegen. Natürlich wollen wir, besonders Annika. So geht es nochmals auf das Sandalsvatnet, und Aud legt, mit Annikas Hilfe, ein Netz aus. Wir sind gespannt, ob und was morgen darin zappelt.
Am frühen Abend gibt es ein kurzes Gewitter, aber gleich danach ist das Wetter wieder schön, und wir können uns leckeren Lachs grillen.
Forellen
Heute müssen wir (verhältnismäßig) früh aufstehen, was bei dem immer noch sagenhaft guten Wetter nicht allzu schwer fällt. Um 9 Uhr treffen wir uns mit Aud, um auf den See hinaus zu fahren und nach dem Netz zu schauen. Eine Forelle nach der anderen zieht Aud aus dem Wasser. Insgesamt sind es zwölf, und auch Aud findet, dass das eine gute Ausbeute ist. Wir nehmen fünf Stück für unser (all-)abendliches Grillen, und Aud schlägt vor, dass sie uns noch zwei weitere räuchert. Wir willigen gern ein.
Musikanten auf dem Slåttefest
Oldtimer-Traktor
Am Mittag fahren wir runter nach Byrkjelo. Dort ist heute Slåttefest (Heuerntefest), auch wenn die Bauern um uns herum noch gar nicht mit der Heuernte fertig sind. Als wir gegen 13 Uhr ankommen, müssen wir feststellen, dass wir den Umzug verpasst haben. Schade. Na ja, auch sonst ist noch einiges los. Es gibt eine Kunstausstellung in der Touristinformation, eine Ausstellung alter Fotos aus der Gegend in einem Restaurant, einen Flohmarkt, einen Stand, an dem Rømmegrøt verkauft wird, ein alter Traktor wird präsentiert etc. Annika will natürlich zunächst eine Runde auf einem Fjordpferd drehen. Anschließend sehen wir uns die Ausstellungen an und essen leckere Rømmegrøt. Ist schon nett, was das Dorf (Stadt kann man das nach unseren Maßstäben kaum nennen) alles auf die Beine gestellt hat.
Gegen 14.30 Uhr ist dann langsam Schluss, und wir überlegen uns, noch einen Ausflug zum Nordfjord Folkemusem im nahen Sandane zu machen. Als wir um 15 Uhr vor den Toren des Freilichtmuseums stehen, müssen wir feststellen, dass es bereits um 16 Uhr schließt. Das lohnt nicht mehr, also geht’s wieder zurück nach Hause.
Die wohl leckerste Forelle der Welt
Am Abend bereiten wir die Forellen zu. Wir füllen Sie mit Olivenöl, Knoblauch und Basilikum, salzen und pfeffern sie und wickeln sie zusammen mit einem Stück Butter in Alufolie ein. Dann garen wir sie auf dem Grill. Das Ergebnis sind die frischesten und leckersten Forellen, die wir je gegessen haben. Das ist zumindest unser Eindruck. Annika verdrückt ganze zweieinhalb Stück, ich schaffe eineinhalb und Conni eine (die größte).
Unser Wetterglück scheint uns verlassen zu haben. Es regnet, der Himmel hängt voller grauer Wolken – unser Hausberg ist futsch – und statt der 25°C der letzten Tage haben wir heute nur noch 15°C.
Wir stehen erst spät auf. Anschließend vertreiben wir uns die Zeit mit Lesen und Spielen. Schön, dass wir dieses Haus für 10 Tage gemietet haben. Da kann man auch mal einen Regentag gelassen ertragen, ohne immer das Gefühl im Nacken sitzen zu haben, etwas zu verpassen oder die wenige Zeit nicht optimal zu nutzen.
Am Vormittag bringt Aud die beiden geräucherten Forellen vorbei. Sie riechen verführerisch, aber wir heben sie uns lieber für den Abend auf.
Am Nachmittag hört es auf zu regnen und in uns erwacht der Tatendrang. Was tun am Sonntag Nachmittag? Wir entscheiden uns für einen Ausflug in die Stadt Førde. Der Weg führt uns immer auf der E39 in Richtung Südwesten. Die Straße folgt dem Nordufer des Jølstravatnet über dessen gesamte Länge. Eine schöne Strecke, auch wenn die Sonne mal nicht scheint.
Kurz vor Førde erregt ein Schild unsere Aufmerksamkeit. Der Wasserfall Huldefossen will besichtigt werden. Wir tun ihm den Gefallen. Nach einem Kuhfladenslalom über eine Wiese erreichen wir den rauschenden Wasserfall. Nett, aber nicht das imposanteste Exemplar seiner Art.
Die Stadt Førde reißt uns, zumal an einem wolkenverhangenen Sonntagnachmittag, nicht vom Hocker. Førde ist in erster Linie ein Wirtschaftszentrum und Verkehrsknotenpunkt. Die Stadt wird von Industrie und einem Hafen am Førdefjorden sowie einigen großen Einkaufszentren beherrscht. Das Stadtbild wird hauptsächlich von Zweckbauten bestimmt. Nach einem Spaziergang durch die Innenstadt machen wir uns wieder auf den Heimweg.
Am Abend gibt es dann endlich die geräucherten Forellen. Und wieder mal haben wir den Eindruck, nie bessere gekostet zu haben.
Am späteren Abend, nach einem Spaziergang zum Sandalsvatnet, komme ich noch einmal dorthin zurück, um die Stimmung der wolkenverhangenen Gipfel im fahlen Abendlicht fotografisch einzufangen.
04.01.2012:
Fettnäpfchenführer Norwegen...
30.10.2011:
Neue Gastreiseberichte
22.07.2011:
Anschläge in Oslo
08.05.2011:
Norwegen auf dem Hamburger ...
11.04.2011:
Neue Gastreiseberichte
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