| 30. November 2002 |
Keiko soll vor den Menschen beschützt werden
Der berühmte Schwertwal Keiko wird in der Taknesbucht
eingezäunt, damit die Menschen ihm nicht zu nahe kommen.
Der Aufruhr um den zahmen Wal ist zurückgegangen, aber immer noch bewachen
drei Personen Keiko in der Taknesbucht in der Halsa-Kommune.
Jetzt soll Keiko eingezäunt werden, so dass die Menschen ihm nicht zu nahe
kommen.
400 Meter lange Leinen sollen von der Taknesinsel zum Festland gezogen
werden, um Bootsverkehr zu verhindern.
Die Taknesbucht wurde unter anderem deshalb als neuer Wohnort für Keiko
ausgewählt, weil Schwertwale auf dem Weg durch den Arasvikfjord diesen Ort
passieren.
Quelle: VG
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| 25. November 2002 |
TV 2 bezahlt 5 Millionen nach dem Dopingfehler
TV 2 und das Norwegische Olympische Komitee sowie der
Norwegische Sportbund haben sich gestern Abend darauf geeinigt, wie der
Kanal den Dopingschnitzer wieder gut machen kann.
TV 2 bezahlt insgesamt fünf Millionen um die Schäden, die durch
"Rikets tilstand" ("Der Zustand des Reiches") entstanden
sind, zu begleichen.
Der Kanal soll während des Weltcuprennens in Finnland am Wochenende unter
anderem auch eine Pressekonferenz abhalten, um über das Dopingprogramm in
der Serie "Rikets tilstand" Rechenschaft abzulegen.
Quelle: Adresseavisen
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| 20. November 2002 |
Mette-Marit angebrannt – mit Preis geehrt
Kronprinzessin Mette-Marit hat im Mai bei einem deutschen
Fernsehinterview schwere Verbrennungen davon getragen. Jetzt wird die
Reporterin geehrt – mit einem norwegischen Preis.
Am Freitag nimmt Sandra Maischberger (35) "Der goldene Lachs" –
einen vergoldeten Lachs – während einer Zeremonie entgegen, bei der sich
mindestens einhundert deutsche Journalisten in der Norwegischen Botschaft in
Berlin drängeln werden.
"Sie bekommt ihn nicht für ihre eigene Leistung, sondern dafür, dass
sie unbeabsichtigt Werbung für Norwegen gemacht hat", erklärte
Botschafter Morten Wetland gegenüber dem Dagbladet.
Er ist sich darüber im Klaren, dass Einzelne versucht sein könnten, die
Verleihung als Majestätsbeleidigung anzusehen, aber er glaubt, dass die
meisten die Ironie darin sehen, dass Maischberger den Preis bekommt.
Deutsche Medien schrieben im Mai seitenweise über das Interview, das zu den
Brandverletzungen des Kronprinzenpaares geführt hatte.
"Hätten wir entsprechende Werbefläche kaufen müssen, hätte uns das
mehrere zehn Millionen Kronen gekostet", sagte der Botschafter.
Quelle: Dagbladet
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| 16. November 2002 |
Schönes Nordland
Es gab eigentlich nie einen Zweifel – die Leser haben
Nordland zum besten Fylke gekürt.
Petter Dass, Lofoten, Bodø, Mitternachssonne, Lundevögel, Torghatten, Herbjørg
Wassmo, Vesterålen, Steinar Bastesen.
Eine bunte Versammlung, die gemeinsam hat, dass sie aus dem, laut unseren
Lesern, besten Fylke des Landes kommt. Das Nordland gewann die ersten Runden
souverän, schlug die Telemark sicher im Halbfinale und besiegte im Finale
schließlich Møre og Romsdal im Endspurt. Gestern um 21 Uhr wurde die
Schlussabstimmung im Dagbladet.no-Wettbewerb "Best å bo"
("am besten zu wohnen") beendet, da hatten rund 140.000 für ihr
Lieblings-Fylke gestimmt.
So sah das Stimmergebnis aus, als das "Wahllokal" gestern schloss:
Nordland: 15463 (52,8%)
Møre og Romsdal: 13832 (47,2%)
Quelle: Dagbladet
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| 13. November 2002 |
Neues Verkehrschaos vorhergesagt
Der Schnee schafft zum zweiten Mal in Folge große Probleme
im Osloer Verkehr. Kann die Hauptstadt keinen Schnee ab?
Gestern kam der Schnee nach Oslo, und das hat man gemerkt. Der Verkehr kam
vollständig zum Erliegen, und am Schluss verlor die Polizei die Übersicht
über alle Unfälle. Zwei Personen wurden schwer verletzt, und die
Straßenverkehrszentrale registrierte gestern über 70 verschiedene
Unfälle.
Heute schneit es noch mehr, und das Chaos geht weiter.
Die Meteorologen von Storm sagen noch mehr Schnee und glattere
Straßenverhältnisse voraus.
"Das Schneewetter wird sich heute und morgen fortsetzen. Es schneit in
Rogaland, Agder, Telemark, Buskerud und ganz bis hoch zum Mjøsa. Es schneit
auch in der Finnmark. Morgen wird es milder, und es werden weitere 10 bis 20
Zentimeter Schnee hinzukommen. Der Wetterumschwung wird auf jeden Fall nicht
die Straßenverhältnisse verbessern", sagte Erik Hagemark von Storm zu
Dagbladet.no.
Quelle: Dagbladet
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| 11. November 2002 |
Schröder bietet EWR-Hilfe an
Bundeskanzler Gerhard Schröder will sich persönlich dafür
einsetzen, dass sich Norwegens Handel mit der EU durch die bevorstehende
Erweiterung der Union nicht verschlechtert.
Die Frage stand hoch auf der Tagesordnung während eines Treffens von Kjell
Magne Bondevik und Schröder am Montag Abend.
"Wir verstehen, dass Norwegen sich sorgt, dass die Erweiterung der EU
neue Handelshindernisse schaffen könnte und haben uns deshalb darauf
geeinigt, uns näher damit zu befassen", sagte der der deutsche
Bundeskanzler nach einem Treffen in Bondeviks Büro.
Schröder will jetzt seine engsten Experten für solche Fragen bitten,
Kontakt mit Norwegen aufzunehmen, so dass man sich näher mit der
Problemstellung auseinandersetzen kann. Bondevik erhält damit eine konkrete
Zusage von Deutschland für die Arbeit an der Verteidigung norwegischer
Interessen im Fahrwasser der Erweiterung.
Bondevik ist sehr zufrieden mit Schröders Vorschlag und hofft auf nach und
nach größeres Verständnis von der EU.
Quelle:
Aftenposten
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| 08. November 2002 |
Mehr Klagen von Betrunkene bei Reisen in den Süden
Immer mehr Norweger, die von ihrem Urlaub im Süden wegen
Trunkenheit oder Ruhestörung nach Hause geschickt wurden, verklagen die
Reiseveranstalter, wenn sie nach Hause kommen.
Bis jetzt hat in der Reklamationsausschuss für Pauschalreisen in diesem
Jahr rund 370 Klagen von Norwegern, die nicht mit ihrer Pauschalreise in den
Süden zufrieden waren, entgegengenommen, und es wird erwartet, dass die
Klagezahlen vor der Jahreswende die 400 überschreiten werden. Die Anzahl
sogenannter Trunkenheitskläger ist relativ gering, aber steigend, bemerkt
Sekretariatsleiterin Ingvill Fløystad.
"Die Anzahl an derartigen Klagen steigt in letzter Zeit an", sagte
Fløystad zu VG Nett. Das können Norweger sein, die während der Reise so
betrunken waren, dass sie herausgeworfen wurden oder nicht mit zum bzw. vom
Reiseziel fliegen durften.
Quelle: VG
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| 05. November 2002 |
Setzen einen Riegel vor die Gebührenerhöhung
Die frohe Botschaft des Tages: Die Politiker sagen nein zu
erhöhten Gebühren im Mautring.
Das Veivesen wollte den Preis für ein Einzelbillett in den Mautring von 15
auf 20 Kronen erhöhen.
Aber dazu sagen die Politiker in Oslos Stadtverordnetenversammlung und
Akershus Fylkeskommune schlicht nein:
"Das unterstreicht, dass es notwendig ist, dass die Gebühren im
Mautring so gestaltet werden, dass sie die Legitimierung der Bevölkerung
haben", sagten die Politiker in einem Anhörungsbeschluss, und wiesen
damit den Vorschlag einer Preiserhöhung ab.
Quelle:
Aftenposten
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