| 30. September 2002 |
Röyksopp für vier MTV-Preise nominiert
Die norwegischen Röyksopp haben die Chance, im November
ganze vier Preise bei den MTV Europe Music Awards in Barcelona zu gewinnen.
Die Band ist nominiert in den Kategorien "Beste nordische Gruppe",
"Beste Newcomer", "Bestes Musikvideo" und "Beste
Dance-Gruppe".
In der Kategorie "Beste nordische Gruppe" wird Röyksopp mit den
finnischen The Crash, den dänischen Saybia und den schwedischen Gruppen The
Hives und Kent konkurrieren.
"Alle nordischen Beiträge haben ein extrem hohes Niveau", sagt
Anna Mårselius von MTV i Norden.
Bei der letztjährigen MTV-Gala war es das dänische Safri Duo, das den
nordischen Preis gewann.
Quelle: Dagbladet
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| 27. September 2002 |
Die letzte Fahrt der Fløibahn
Patriotische Bergenser trockneten sich die Tränen als
gestern die blaue und die rote Fløibahn aus dem Stadtbild verschwanden.
Einmal hin und zurück! Am Tag vor der großen Kranhebeaktion aßen die
Bergenser einen Leichenschmaus, erhielten ein Diplom und eine letzte Fahrt.
"Ich hörte im Radio, dass dies die letzte Chance sei, mit der
Fløibahn zu fahren bevor die Wagen ausgetauscht würden. Meine erste Fahrt
habe ich 1947 gemacht, diese Fahrt musste ich einfach machen", sagte
John Rebnord.
Einen knappen Tag später hing der Blaue schwankend in der Luft. Nach 28
Jahren kam das Finale für Fløibahn-Waggons.
"Das macht mich wehmütig", räumte die Fahrkartenverkäuferin
Siglinde Svare am Tag bevor die Riesenkräne die Waggons von den Schienen
hoben ein.
860 Meter – rauf und runter – seit 1974. Millionen faszinierter
Passagiere haben bei der Aussicht nach Atem gerungen. An der steilsten
Stelle neigen sich die Schienen um 26 Grad.
Quelle:
Aftenposten
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| 24. September 2002 |
Spike-Gebühr auch in diesem Jahr
Nur 60% der Autofahrer wollten gemäß einer Untersuchung
von Statens vegvesen im letzen Jahr in Trondheim spikefrei fahren. Das sind
20% weniger als nötig wären, um die Gebühr abzuschaffen.
Im letzten Jahr wurde die Spikereifen-Gebühr von 1000 Kronen pro Jahr
eingeführt, um die Autofahrer dazu zu bewegen spikefrei zu fahren. Es
müssten 80% der Autofahrer ohne Spikes fahren, bevor die Gebühr wieder
abgeschafft wird. Die Verordnung kam als Folge großer Mengen von
Schwebstaub in der Innenstadt, der Experten zufolge wiederum eine direkte
Folge der Spikereifen ist.
Quelle: Adresseavisen
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| 23. September 2002 |
Starke Krone rettet viele Leben
Tausende von Hungernden bekommen das Leben auf Grund des
starken Kurses der Norwegischen Krone geschenkt. 82 Øre reichen um ein
Leben zu retten.
Im Sommer konnten wir wegen des starken Norwegischen Kronenkurses Tausende
von Kronen beim Auslandsurlaub sparen. Aber es sind nicht nur verreisende
Norweger, die den Devisengewinn nutzen. In Hunger- und Katastrophengebieten
bekommen norwegische Hilfsorganisationen viel mehr fürs Geld als sonst.
Norweger liegen an der internationalen Spenderspitze, wenn es um die
Unterstützung der freiwilligen Hilfsorganisationen geht. Wir spenden
jährlich viele hundert Millionen Kronen, und selten war das günstiger als
jetzt.
Quelle: Dagbladet
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| 21. September 2002 |
Das Fjell vom Fahrradsattel aus: 100 Jahre Rallarweg
Der Leiter des Rallarmuseums, Magne Johan Rørvik, saugt die
frische Bergluft tief in die Lungen ein, sieht über die sonnenüberflutete,
herbstliche Hardangervidda und stellt mehr fest, als dass er fragt:
"Kann man es eigentlich besser haben als hier?"
Wir bleiben dem Leiter die Antwort schuldig, als wir vor dem Wärterhaus in
Fagernut stehen – 1310 Meter über dem Meer und eine Fahrradstunde von
Finse entfernt.
Denn wenn du gern Fahrrad fährst – und es dir in den Bergen gefällt –
dann ist die Tour entlang des Rallarwegs eine unschlagbare Kombination.
Speziell an einem Septembertag wie diesem. Die Sonne brennt, als wenn es
mitten im Juli wäre, der Rallarweg ist gut und leicht mit dem Fahrrad zu
befahren, die Atmosphäre ist entspannt. Alle, die wir auf dem Fahrrad
treffen, sind nett und freundlich.
Denn der Rallarweg ist fast zu gut um wahr zu sein, wenn er sich über die
Hardangervidda von Haugastøl nach Myrdal schlängelt, und weiter die
steilen Kurven nach Flåm hinunter.
Hier kannst du über das Fjell radeln ohne die Gefahr auf Autos zu treffen,
in deiner eigenen Geschwindigkeit, und entlang des Wegs im Zelt
übernachten.
Kurz gesagt, die Berge auf eine ganz andere Art erleben als mit dem Auto
oder zu Fuß. Weder zu schnell noch zu langsam.
Der Rallarweg ist der konkurrenzlos beliebteste Fahrradweg des Landes. Der
Rekord liegt bei 30 000 Radlern in einer Saison. Das ist beeindruckend,
denn die Saison ist kurz. Sie beginnt erst, wenn der Großteil des Schnees
Mitte Juli verschwunden ist und endet, wenn der Schnee kommt.
Rund 25 000 wurden bis jetzt im Jubiläumsjahr 2002 registriert.
Denn selbst wenn es es nicht mit Pomp und Pracht gefeiert wird, hat der
Fahrradweg über die Hardangervidda doppeltes Jubiläum. Es ist 100 Jahre
her, dass der Weg fertig gestellt wurde – und es ist 50 Jahre her, dass er
für Fahrradtouristen geöffnet wurde.
Quelle:
VG
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| 13. September 2002 |
Wir nähern uns einem Sommerrekord
2002 kann der längste Sommer aller Zeiten in Bergen werden.
Bis zum Donnerstag hatten wir 61 Tage mit einer Höchsttemperatur von über
20°C, wobei der Rekord von 1996 bei 66 Tagen liegt.
Die Meteorologen glauben, dass es auch am Wochenende 20°C warm werden kann.
Es ist in erster Linie der Spätsommer, der in diesem Jahr außergewöhnlich
warm war, erzählt Meteorologe Roar Hansen von Storm Weather Centre.
Im Mai hatte Bergen nur sieben Tage mit Temperaturen über 20°C. In den
Sommermonaten Juni, Juli und August gab es 47 Sommertage, während wir bis
zum 12. September sieben derart warme Tage hatten, informiert TV 2s
Wetterstatistik. Damit fehlen uns nur fünf Tage mit dem Quecksilber über
der 20°C-Marke um den Rekord von 1996 einzustellen.
Einen Rekord wurde inzwischen längst geschlagen: Am Dienstag notierte unser
lokales Florida den 20. Tag mit über 25°C. Der alte Rekord von 1992 und
1997 betrug 16 heiße Tage.
Quelle: Bergens Tidende
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| 10. September 2002 |
Halbvolle Flugzeuge bei Norwegian
Die Fluggesellschaft Norwegian flog in ihrer ersten Woche
mit gut halbvollen Flugzeugen.
Die aller ersten Verkehrszahlen des Newcomers zeigen, dass die Gesellschaft
10564 Passagiere von Montag bis Sonntag transportiert hatte. Dass bedeutet
eine Auslastung von 53%. Die Verkehrszahlen vom Eröffnungstag, Sonntag, dem
1. September, sind in der Übersicht nicht enthalten.
Informationschef Jonette Øyen sagte zu Dagbladet.no, dass die Gesellschaft
mit den Verkehrszahlen sehr zufrieden sei.
"Die Passagierzahlen sind an der Obergrenze dessen, was wir erwartet
hatten. Die Buchungssituation für die Zukunft ist auch gut", sagt Øyen.
Aber die Frage, ob Norwegian in der ersten Betriebswoche Geld verdient hat,
kann Øyen nicht beantworten.
Quelle: Dagbladet
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| 06. September 2002 |
Brigitte Bardot bittet Mette-Marit Keiko zu retten
Der frühere Filmstar Brigitte Bardot hat einen Brief an
Mette-Marit geschrieben und sie um Hilfe bei der Rettung Keikos gebeten.
Die französische Tierfreundin hat am Freitag in einem offenen Brief
geschrieben, dass sie die Prinzessin darum bittet, dafür zu sorgen, dass
Keiko nicht in norwegischen Gewässern getötet wird, meldet DPA.
Die Reaktion kam, nachdem bekannt wurde, dass einzelne Experten meinten,
dass der Wal eingeschläfert werden soll, weil er den Winter nicht
überleben können würde.
Bardot macht in dem Brief klar, dass sie keine Hilfe von der Regierung im
Walfangland Norwegen erwartet. Die Kronprinzessin hingegen symbolisiert für
Bardot die Zukunft Norwegens.
Quelle:
Aftenposten
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| 03. September 2002 |
Keikos Norwegen-Besuch erregt weltweit Aufsehen
Keikos Besuch in einem Fjord in Nordmøre bietet guten Stoff
für Zeitungen und Fernsehsender in der ganzen Welt.
Keiko, auf Japanisch "Der Glückliche". Sechs Wochen, nachdem in
die Freiheit entlassen worden war, ist der "Killerwal"
(Schwertwal) Keiko in einem Fjord in Norwegen aufgetaucht – dem einzigen
Land der Welt, das kommerziellen Walfang betreibt, schreibt die britische
Zeitung The Herald.
Der Schwertwal Keiko hat viele Norweger, die ihn beklatschen, mit ihm
schwimmen und auf seinen Rücken klettern, überrascht und bezaubert,
berichtet die Zeitung.
Auch The Times unterstreicht, dass Norwegen das einzige Land in der Welt
ist, das – offiziell – Wale aus kommerziellen Gründen jagt.
"Willi", der einzige Schwertwal, der es bis nach Hollywood
geschafft hat, ist auf der Suche nach menschlicher Gesellschaft in einen
norwegischen Fjord hineingeschwommen – nach sechs Wochen und 1400
Kilometern im offenen Meer.
Es sieht aus, als ob Keiko sich bei Norwegern wohler fühlt als mit seinen
eigenen Artgenossen, schreibt die deutsche Zeitung Hamburger Abendblatt.
(Den Link zum zitierten Artikel des Hamburger Abendblattes
findest du hier.)
Quelle:
Aftenposten
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| 02. September 2002 |
Hier ist Keiko
Dieser Schwertwal ist allem Anschein nach Keiko, der Superstar,
der durch den Film "Free Willy" weltbekannt wurde.
Gestern spielte der menschenfreundliche, 10 Meter lange Schwertwal mit den Kindern
im Skålvikfjord in der Halsa-Kommune in Nordmøre.
"Ich habe noch nie etwas Vergleichbares gesehen. Er ist ganz zahm. Die
Kinder saßen auf dem Rücken des Schwertwals, gaben ihm Klapse und badeten des
ganzen gestrigen Tag mit ihm zusammen. Er wirkte geradezu
kontaktfreudig", erzählt Arild Birger Neshaug (35).
Der Geschäftsführer des Atlanterhavsparken von Ålesund, Jan Einarsen, ist
sich ziemlich sicher, dass es wirklich der weltberühmte Wal ist, der zu
Besuch gekommen ist.
Quelle:
VG
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