| 25. August 2002 |
Ein Jahr in romantischem Rampenlicht
Heute ist es ein Jahr her, dass die Kronprinzenhochzeit und
die königliche Romantik Norwegen vor den Fernsehschirmen innehalten ließ:
Frauen lächelten und schluchzten, und Männer waren verwundert.
Das erste Jubiläum von Norwegens offiziellstem Medienereignis im neuen
Jahrtausend wurde von den Hauptpersonen als sehr privat angesehen. Wie die
kleine, königliche Kernfamilie das den bewegenden Tag im August letzten
Jahres feiert, das weiß nur der engste Kreis.
Quelle:
Aftenposten
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| 22. August 2002 |
Mehr Elling
Alles ist bereit für mehr Gro Harlem Brundtland, Nickerchen
und Damen. "Elling 2" und 3 kommen.
Dag Alveberg, Produzent des internationalen Filmerfolgs "Elling",
unterzeichnete heute einen Vertrag mit Universal Pictures Nordic.
Der Vertrag umfasst vier Filmproduktionen in den nächsten vier Jahren.
Es beginnt mit einem Drama um drei Jugendfreunde, nämlich dem Film
"Jonny Vang". Die Liebesgeschichte wird am 14. Februar 2003
Premiere haben. Dann kommt "En Kule" (Eine Kugel) basierend auf
dem Buch von Tim Christiansen. Elling 2 und 3 gehören auch zu der
Abmachung, aber es ist unbekannt, wann der Ambjørnsen-Liebling auf die
Leinwand kommt.
Quelle:
Aftenposten
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| 20. August 2002 |
Noch mehr Sommerhitze in Sicht
Wenn du dich nach kühlerem Wetter sehnst, dann ist es eine
schlechte Wahl, sich während der nächsten Tage im Trøndelag aufzuhalten.
Denn die Reihe von warmen Augusttagen scheint unendlich lang zu sein – auf
jeden Falls mindestens bis einschließlich Sonntag.
Vor dem Wochenende deutete Det norske meteorologiske institutt (DNMI) an,
dass die Tiefdruckgebiete in dieser Woche einen anderen Weg nehmen könnten
als sie es den ganzen Sommer lang getan haben und für Niederschlag und
fallende Temperatur sorgen könnten. Noch gestern sagte das DNMI Regen und
16°C für Mittwoch voraus.
Jetzt sind alle düsteren Tiefdruck- und Niederschlagsvorhersagen verduftet.
Zwar wird es sich morgen bewölken, aber es wird weiterhin warm bleiben.
Der Rest der Woche lässt sich gemäß den Meteorologen mit strahlender
Sonne und 25°C ebenso gut an. Stimmen die Prognosen, etwas, das sie
eigentlich den ganzen Sommer getan haben, dann wird der Supersommer neue
Wetterrekorde bringen.
Ein Wetterrekord ist bereits gefallen, jetzt sind sechs weitere in
Reichweite. Kein Zweifel – der Rekordsommer geht weiter!
Quelle: Adresseavisen
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| 14. August 2002 |
Das Kronprinzenpaar traf das Königshaus
Das Kronprinzenpaar hatte ein lebendiges historisches
Treffen mit einem alten Königshaus in Etne im Sunnhordaland.
Lehnsmann Erling Skakke wurde in Etne geboren und wohnte dort. 1163 durfte
er seinen 7–8-jährigen Sohn Magnus zum König von Norwegen krönen. Bis
zur Seeschlacht bei Fimreite am Sognefjord im Jahre 1184, als Magnus im
Kampf gegen Sverre fiel, wurde Norwegen von Etne aus regiert.
Das Kronprinzenpaar konnte einen Ausschnitt des Historienspiels "Der
König aus Etne", geschrieben von Johannes Heggeland, sehen. Die
Vorstellung fand in einem Amphitheater statt, das gleich neben dem
Gemeindehaus erbaut wurde. Das Stück spielt sich rund um ein Schachbrett
ab, auf dem ein König nach dem anderen am Schwert des Feindes stirbt.
Bei strahlendem Sonnenschein erlebte das Kronprinzenpaar die dramatische
Königssage zusammen mit der Dorfbevölkerung von Etne.
Nach der Vorstellung erhielt das Königspaar Mittag in einem großen Zelt.
Es wurden neuentwickelte lokale Produkte serviert, Lachsröllchen und
Fischsuppe aus diesen Zutaten. Zusätzlich erhielt das Kronprinzenpaar Fisch
und Chips, um sie an das Essen zu gewöhnen, das sie im kommenden Jahr in
England erhalten werden.
Quelle: Dagbladet
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| 13. August 2002 |
Ein ganze Woche lang Sonne und Wärme
Am Montag schüttete es in der Hauptstadt. Aber jetzt hat
sich das gute Wetter durchgesetzt.
"Es sieht sehr gut aus für die Zukunft. Nach dem erfrischenden
Regenwetter vom Montag, sieht es so aus, als baue sich in unserer Nähe ein
Hochdruckgebiet auf", sagt Jan Erik Johnsen, Staatsmeteorologe beim
Meteorologisk Institutt.
Laut Johnsen steht eine ziemlich warme und trockene Periode bevor.
"Zunächst für eine Woche. Ja, es wird schnell 25°C warm."
Statistisch gesehen ist der August der nasseste von allen Sommermonaten.
Quelle:
Aftenposten
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| 11. August 2002 |
Bielefeld bietet zwei Millionen für Hansén
Lillestrøm bekam Freitag ein Fax von Arminia Bielefeld mit
der Nachricht, dass der Bundesligaverein Torjus Hansén kaufen möchte, für
knapp zwei Millionen Kronen.
Wenn Lillestrøm das Angebot annimmt, verschwindet der Verteidiger kommende
Woche zum deutschen Fußball, schreibt Romerikes Blad.
Hansén wusste von dem Angebot nichts, als er am Samstag gegen Molde
spielte. Lillestrøm wollte ihn nämlich nur ungern bei der Vorbereitung auf
das Spiel stören.
"Eigentlich habe ich keine Lust hier weg zu fahren, so wie die
Situation jetzt ist. Aber gleichzeitig ist das meine Chance Profi im Ausland
zu werden. Wenn LSK das Angebot, das sie erhalten haben, annehmen, sage ich
sicher auch ja", sagte Hansén nach dem 0:2-Verlust gegen Molde.
Quelle:
Aftenposten
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| 07. August 2002 |
Ziehen Touristen nach Oslo
Das Reisehandbuch Lonely Planet hat im Sommer Hunderte von E-Mails
von Touristen erhalten, die mit ausländischen Restaurants in Oslo prahlen.
Lonely Planet publiziert jedes Jahr 650 Reisebücher und deckt damit den
größten Teil der Welt ab. Die Bücher werden von Millionen Touristen
gelesen. Im Sommer hat der Hauptsitz in London Hunderte von E-Mails und rund
150 Briefe von Touristen erhalten, die ihre Ferienerlebnisse aus Oslo mit
anderen teilen wollen.
Besonders viele bevorzugen hier die ausländischen Restaurants.
"Sie sagen, dass es in Oslo war, wo sie interessante Speisen aus der
ganzen Welt kennen gelernt haben", sagt Tony Hall vom Londoner Büro,
und viele sind überrascht, dass das Wetter hier so gut ist. Und Hall kann
entkräften, dass wir kalt und verschlossen sind, und dass es schwer ist,
mit uns in Kontakt zu kommen.
Tony Hall, der die meisten Länder in Europa, Afrika, Südamerika und
Australien bereist hat, zieht seinerseits das spannende Nachtleben Oslos
vor.
"In England schließen die Pubs um 23.00 Uhr. In Oslo kann man noch um
03.00 Uhr nachts noch ausgehen."
Quelle:
Aftenposten
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| 06. August 2002 |
Sonne, Sonne, Sonne
... sagen die Meteorologen voraus.
Das Superwetter ist noch nicht vorbei! Die Meteorologen melden Sommerwetter
für die ganze Woche in großen Teilen des Landes.
Am besten soll das Wetter in Südnorwegen sein, und es sieht so aus als
sollte es im Østlandet am sommerlichsten werden.
"Hier wird es bis zum Montag warm sein," sagt der wachhabende
Meteorologe Jan-Erik Johansen vom Meteorologisk institutt in Oslo.
Für eine Woche im voraus meldet er rund 25 Grad. Es gibt mit anderen Worten
keinen Grund, den Badeanzug wegzupacken, auch wenn der Juli vorbei ist.
Quelle:
VG
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| 05. August 2002 |
Sonnenschirme und Ventilatoren ausverkauft
Das Glück in der Hitze ist ein Sonnenschirm oder ein
Ventilator. Aber gerade jetzt sind die Geschäfte in Bergen ausverkauft.
Weder Ventilatoren noch Sonnenschirme lassen sich auftreiben.
"Wir habe heute Vormittag innerhalb einer Stunde 18 Ventilatoren
verkauft", erzählt Britt Aagesen vom Elektrosenteret på Galleriet.
Das Geschäft hatte gestern eine neue Ladung Ventilatoren herein bekommen.
Die waren schneller ausverkauft als sich der Laden das vorgestellt hatte.
Britt Aagesen versteht gut, dass die Leute sich in dieser Sommerhitze
abkühlen müssen. Selbst Heizlüfter mit Ventilatoren werden heutzutage
verkauft. Denn den Ventilator kann man auch ohne Heizung betreiben. Nur
einen Ventilator hat das Geschäft am Torgallmenningen noch. Den verkaufen
sie nicht. Auch die Angestellten brauchen in diesen Zeiten etwas Abkühlung.
Außerdem ist er leicht beschädigt.
"Wir bekommen keine Ladung Sonnenschirme vor nächstem Jahr",
informiert Elfrid Lystad bei IKEA und muss alle Kaufinteressenten
enttäuschen. Aber sie findet es schön, dass die Bergenser mehr als eine
Woche schönes und warmes Wetter haben.
Quelle: Bergens Tidende
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| 04. August 2002 |
"Ich habe Höhenangst"
Mehrmals am Tag werfen sie sich vom Kjerag.
Sie räumen ein, dass sie immer ein wenig Angst vor dem Sprung haben.
Trotzdem springen sie, ein ums andere Mal. Bis zu drei mal täglich werfen
sie sich aus 1000 Metern Höhe in die Luft. Sie haben's gern ein bisschen
spannend.
"Ich habe Höhenangst. Ich mag es nicht, vier, fünf Meter hoch auf
einer Leiter zu stehen", sagt der erfahrene Springer Ronny Risvik aus
Stavanger. Er versteht, dass die Leute meinen. die Springer seien ein
bisschen verrückt.
Mit offenen Augen springen sie über die Kante. Einige machen einen Salto
bevor sie sich in die richtige Position bringen. Sie schaffen es, die steile
Felswand während ein paar Sekunden in freiem Fall zu sehen, bevor sie die
Leine reißen, die den Schirm auslöst. Danach stürzen sie mit dem Schirm
nach unten zur Erde. Die Landung findet in Geitanset am Lysefjord statt.
Dort packen sie ihre Ausrüstung zusammen und machen sich bereit für den
nächsten Sprung.
Quelle: Dagbladet
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| 01. August 2002 |
Es ist teuer, aber gut Norweger zu sein
Die Preise in Norwegen sind höher als in sämtlichen
anderen EU-Mitgliedstaaten. Aber auch Norwegens Einnahmen sind ganz oben an
der Spitze Europas.
Vorläufige Zahlen der europäischen Kaufkraftuntersuchung zeigen, dass das
norwegische Preisniveau 29% über dem Durchschnitt in der EU liegen. Nur in
den EFTA-Ländern Schweiz und Island gibt es höhere Preise als hierzulande.
Auch Schweden, Dänemark, Finnland und Großbritannien setzten sich mit
einem relativ hohen Preisniveau ab, während Portugal des niedrigste
Preisniveau in der EU hat.
Die billigsten Länder in der Studie sind die Länder, die die
Mitgliedschaft in der EU beantragt haben. Dort liegen die Preise im
Durchschnitt bei einem Drittel des Niveaus der EU-Länder.
Aber Norweger können sich die hohen Preise durchaus leisten. Die
Statistiken zeigen, dass das Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner, das ist die
Summe aller Waren und Dienstleistungen, die wir produzieren, das
zweithöchste in Europa ist. Nur das kleine Luxemburg hat ein höheres BIP
pro Einwohner als Norwegen.
Die Ursache dafür, dass Norwegen ein Bruttoinlandsprodukt hat, das 43%
über dem Durchschnitt der EU-Länder liegt, ist natürlich das Öl. Wie
Norwegen ohne den Ölreichtum in der Nordsee aussehen würde, geht aus der
Statistik nicht hervor.
Quelle:
Aftenposten
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