| 30. Juni 2002 |
Märtha und Ari nach strahlender Hochzeitsreise wieder zu Hause
Prinzessin Märtha Louise und Ehemann Ari Behn kamen am
Sonntag von ihrer fünfwöchigen Hochzeitsreise zurück.
"Das Paar erzählt, dass sie einen strahlenden Urlaub am Pazifik
gehabt haben", teilte Informationschefin Wenche Rasch dem NTB mit.
Eine etwas nähere Beschreibung des Aufenthalts oder den genauen
Aufenthaltsort will das Paar nicht mitteilen, sagt Rasch.
Abgesehen von Schlagzeilen der Presse, dass das Paar direkt nach der
Hochzeit an einem Strand in Dubai beobachtet worden sein soll, sieht es so
aus, als ob das Paar es geschafft habe, das Reiseziel vor der Presse
geheim zu halten.
Quelle:
Aftenposten
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| 28. Juni 2002 |
Ungenießbare Preise für Oslo-Touristen
Spanier, Deutsche, Amerikaner – ja, und ab und zu
Schweitzer – ziehen die Augenbrauen hoch, lachen und schlagen sich vor
die Stirn, wenn wir sie fragen, ob Oslo teuer ist.
Ein Fünfziger (ca. 6,80 €) für einen Blick von Holmenkollen aus auf
die Aussicht über Oslo , ein Zehner (ca. 1,36 €) für einmal aufs Klo
gehen im Oslo S (Hauptbahnhof) – oder 36 Kronen (ca. 4,90 €) für eine
Flasche Imsdal-Wasser im Straßenrestaurant Odeon? Die Zeitungsplakate der
letzten Tage haben selbst zahlungskräftige Osloer provoziert.
Teuer und schlecht, das halten viele von Preisen und Service in ihrer
eigenen Stadt. Wenn die Norwegische Krone so stark wie lange nicht mehr
ist – was denken da die Touristen?
Ein munterer spanischer junger Mann in einer Vierergruppe war schlicht und
einfach nicht auf die hohen, norwegischen Preise vorbereitet. Er und seine
Freunde kommen direkt vom Frühstück – ihrer ersten Mahlzeit in Oslo
– als wir sie auf der Aker Brygge treffen.
Sie knabbern immer noch an der Rechnung.
"Kaffee und Croissant für 200 Kronen (ca. 27,20 €) für vier
Personen! Dafür hätte ich zu Hause ein Auto bekommen", meint der
Junge.
Für ein paar deutsche Mädchen gibt es die typischen Studentengerichte:
Spagetti, Reis oder Nudeln. Sie haben genug damit zu tun, die
Übernachtungen in Oslos Jugendherberge zu bezahlen: knapp 200 Kronen (ca.
27,20 €) für ein Zimmer ohne Toilette und Dusche, mit einer
Gemeinschaftsküche mit einem Topf, ohne Frühstück.
"Ich war früher Pilot und bin viel rumgekommen. Dies ist die
teuerste Stadt, in der ich je gewesen bin", erzählt ein deutscher
Mann, der Oslo liebt und die Bierpreise hasst.
Direktor Tor Sannerud von Oslo Promotion schämt sich nicht für den
Preisschock, von dem einzelne Touristen betroffen sind.
"Wir schaffen es nicht, mit den Preisen zu konkurrieren, die sind in
Norwegen schon immer höher als auf dem Kontinent gewesen. Aber wenn sich
jemand über die Qualität beschwert, dann haben wir ein Problem. Einzelne
Vorfälle gibt es, aber Untersuchungen zeigen, dass die Touristen im
Großen und Ganzen eine positive Begegnung mit Oslo und den Leuten hier
haben."
Quelle:
Aftenposten
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| 27. Juni 2002 |
Zu fett um Fischer zu sein
Fischer und Seemann Trond Harald Nielsen (44) muss an Land
gehen. Er wiegt 21 Kilo zu viel – und überschreitet damit die neue
Grenze für Übergewicht bei Seeleuten.
Nach gut 25 Jahren auf dem Meer wurde der 127 Kilo schwere und 1,74 Meter
große Fischer aus Hammerfest das erste Opfer der neuen Vorschriften über
Gesundheitsuntersuchungen von Arbeitnehmern auf Schiffen.
Er durfte nach der Gesundheitsuntersuchung Anfang dieses Jahres sein
Seemannspatent nicht erneuern. Grund: Übergewicht.
Nun hat der Kraftmeier seinen Lebensstil umgestellt – jeden Tag
anderthalb Stunden Training im Fitnessstudio.
Quelle:
VG
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| 25. Juni 2002 |
Wollen umziehen
Das Königspaar möchte Bygdøy Kongsgård als Wohnsitz
nutzen, aber zuerst muss der Hof totalrenoviert werden.
Es ist vorläufig nicht geklärt, wann Bygdøy Kongsgård wieder als
königliche Residenz in Gebrauch genommen werden kann.
"Die Königsfamilie wünscht den Hof zu nutzen wie König Olav ihn
genutzt hat und dort im Frühjahr und Herbst zu wohnen. Aber bevor der
Umbau und die Wiederherstellung beginnen können, muss das Parlament
Gelder dafür bewilligen.", sagte Schlossverwalter Ragnar Osnes zu
NTB.
Nur die Vorprojekte haben bereits 18 Millionen Kronen gekostet.
Quelle: Dagbladet
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| 22. Juni 2002 |
Finnmarksvidda Sankthansabend am wärmsten
Es ist ausgerechnet die Finnmarksvidda, die den
Hitzerekord des Sankthansabends inne hat. Der Rekord wird am Sonntag nicht
gebrochen werden.
Der Hitzerekord am Sankthansabend wurde 1920 aufgestellt, und es war
ausgerechnet in der Finnmarksvidda.
"In Sihcajavri in der Kautokeino-Kommune wurden am 23. Juni 1920
während der Mittagsbeobachtung um 14 Uhr 34,4°C gemessen",
informiert der Wetterstatistiker Bernt Lie von Nettavisen.
Der Sankthansrekord ist in der Tat nur 0,9°C niedriger als der absolute
norwegische Hitzerekord, der 50 Jahre später in Nesbyen in Buskerud
aufgestellt wurde.
Quelle:
Aftenposten
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| 20. Juni 2002 |
Krone stärker und stärker
Willst du bald im Ausland Urlaub machen? In dem Fall hast
du wahrscheinlich mehr zu verprassen als du glaubst.
Heute kostete der Euro 7,35 Kronen, und der Dollar kostete 7,66 Kronen,
während du für ein Englisches Pfund 11,44 Kronen ausgeben musstest.
Es ist lange her, dass du ausländische Währungen so billig bekommen
hast.
Auch im Norden ist es die Norwegische Krone, die derzeit den Ton angibt.
Die Dänische Krone wurde vor einigen Tagen eingeholt, und heute kostete
eine Dänische Krone 98 Øre. Es ist 15 Jahre her, dass die Dänische
Krone einen so niedrigen Kurs gegenüber der Norwegischen Krone hatte.
Die Schwedenwährung bekamst du heute für knappe 81 Øre.
Quelle: Dagbladet
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| 18. Juni 2002 |
Heute mal mehrere
Kurznachrichten:
Kräftiges Unwetter erwartet
Planst du, dich draußen zu vergnügen oder eine
Bootstour? Vergiss es – das Meteorologisk Institutt warnt vor starken
Winden, großen Niederschlagsmengen und örtlich kräftigen Gewittern.
"Guten Tag, hier ist das Meteorologisk Institutt."
Es hat Seltenheitswert, dass die Kommunikation in diese Richtung geht.
Aber der Meteorologe Ole Nielsen will das Volk im Sørlandet und Østlandet
davor warnen, dass kräftige Gewitter im Anmarsch sind.
Quelle: Dagbladet
Riesenheilbutt mit Traktor geborgen
Mit Hilfe eines Traktors schaffte Carl Einar Isachsen und
sein Freund Rune Heen es, einen 248 kg schweren Heilbutt an Land zu
hieven.
Karin Pittman, Vorsitzende des Wissenschaftlichen Rates der Universität
Bergen, forscht seit 1986 an Heilbutts.
"Das ist kein Rekord, aber der Heilbutt ist definitiv eine Ausnahme.
Der Fisch ist riesengroß", kann sie informieren. Vorher wurden
bereits Heilbutts von über 300 kg gefangen. Quelle:
Aftenposten "Elling"
gewann das Publikum in den USA
200 Filme konkurrierten darum, den Preis für den besten
Film des prestigeträchtigen Seattle International Film Festivals zu
gewinnen. Nach 25 Tagen war es der norwegische "Elling", der den
Sieg mit nach Hause nahm.
Das Festival ist laut Filmmagasinet eines der größten Publikumsfestivals
in den USA, und "Elling" konkurrierte mit Filmen aus 50
Ländern.
Das Festival wurde zum 28. Mal arrangiert, und es sind die Stimmen des
Publikums, die die Preisträger küren.
Quelle:
Aftenposten
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| 16. Juni 2002 |
Røkke kam mit dem Schrecken davon
Kjell Inge Røkke kam mit dem Schrecken davon als sein
Boot mit weit über 200 km/h abhob und sich überschlug. Schwer
mitgenommen wurden er und sein Throttlemann Jim Dyke zur Überwachung ins
Krankenhaus gebracht.
"Es geht ihnen sehr gut. Røkke ist guter Laune, aber schwer
mitgenommen, so dass er ein paar Stunden zur Beobachtung im Krankenhaus
bleiben musste", sagte Pressesprecher Rolf Nereng zu NTB.
Røkkes Boot "Reverie" wurde schwer beschädigt, und es wird
viel Arbeit erforderlich sein, um das Boot für die nächste WM-Runde in
drei Wochen im deutschen Travemünde wieder flott zu kriegen.
Quelle:
Aftenposten
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| 13. Juni 2002 |
Kaufhysterie: Norweger verbraten Millionen
Nie zuvor haben Norweger so viel Geld in den Händen
gehabt. Umsatzzahlen zeigen, dass Norweger mehr kaufen als zuvor.
Die Zahlen des Statistisk sentralbyrå zeigen, dass die Norweger wieder
ihre Portmonees öffnen. In den ersten vier Monaten ging der Verkauf von
Musik und Videos um 12,2% nach oben. Der Verkauf von Uhren und
Fotoartikeln stieg um 10,8%, Schuhe stiegen um 11,6% und Kleidung um 7%.
Quelle: Nettavisen
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| 10. Juni 2002 |
Gammelost traf den Geschmack der Königlichen
Gammelost traf den Geschmack des Königspaares als der
König und die Königin am Montag die einzige Meierei des Landes für die
Produktion von Gammelost in Vik in Sogn besuchten.
Nach der Führung durften sie von den Produkten probieren, und die trafen
den Geschmack der majestätischen Gäste. Sowohl der König als auch die
Königin waren schnell dabei einen weiteren Bissen zu probieren. Als der
König gefragt wurde, wo er dieses Geschmackserlebnis auf einer Skala von
1 bis 7 einordnen würde, antwortete er: "11, denke ich."
Das Königspaar erhielt eine mit viel Mühe hergestellte Holzkiste mit
Gamalost als Geschenk als es die Tine Meierei in Vik besuchte.
Quelle:
Aftenposten
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| 09. Juni 2002 |
"Größer als Rio" — a-ha glücklich nach ihrem kühnen
Projekt
Umringt von Familie, Freunden, Bekannten und extra
eingeladenen Fans haben die a-ha-Jungs hinter der Bühne in Ullevaal spät
am gestrigen Abend verschnauft. Sie waren überglücklich nach dem
Konzert.
"Für mich war es tatsächlich größer als das Konzert in Rio",
sagte Magne Furuholmen zu VG.
Er meinte das Riesenarrangement vor zehn Jahren, als a-ha vor 200 000
Menschen im Maracana-Stadion in Brasilien gespielt hatten.
"Selten habe ich so viele aufgeheizte Norweger gesehen!"
Als die Akkorde des Eröffnungsliedes "Afternoon High"
einsetzten ging Paul Waaktaar Savoy ein Gedanke durch den Kopf:
"Yesssss! Thank God! Es läuft!"
Quelle:
VG
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| 07. Juni 2002 |
Der Journalisten-Streik ist vorüber
Die Norwegische Journalistengewerkschaft (Norsk
journalistlag, NL) und die Landesvereinigung der Medienbetriebe (Mediebedriftenes
Landsforening, MBL) haben eine Einigung für die 3.300 streikenden
Journalisten erzielt.
Am späten Donnerstag Abend herrschte Verwirrung darüber, inwieweit der
Streik vorüber war oder nicht. MBL meldete nämlich gegen 23 Uhr auf
seinen Webseiten, dass der Streik vorüber sei, aber zunächst musste die
Landesleitung der NJ zusammentreten und zu dem Vorschlag Stellung nehmen.
Eine knappe halbe Stunde nach Mitternacht konnte die Landesleitung der NJ
dann den Streik beenden. Nur eines von 15 Mitgliedern der Landesleitung
stimmte laut Journalisten.no gegen den Vorschlag.
Quelle:
Aftenposten
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| 05. Juni 2002 |
Begeistert
Haakon und Mette-Martit werden bei ihrem Besuch in
Mosambik von begeisterten Kindern und Jugendlichen umringt. Heute erlebte
das Kronprinzenpaar Laientheater mit traurigem Ende und Tagesstätten für
hungernde Kinder.
Mette- Marit war von der Begeisterung der Jugendlichen, die sangen und
tanzten, deutlich beeindruckt, die Jüngsten sind gerade mal vier –
fünf Jahre alt.
Quelle: Dagbladet
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| 02. Juni 2002 |
Zeitungsstreik
"Ein langwieriger Streik kann damit enden, dass viele
Journalisten schlicht und einfach keinen Arbeitsplatz mehr haben, aus dem
sie die sechste Urlaubswoche oder zukünftigen Lohn heraus holen
können", schreibt das Dagbladet in einem Leitartikel.
Der Journalistenstreik, der jetzt in seinen vierten Tag geht, ist der
schwerste Konflikt der Neuzeit in der norwegischen Presse. Er umfasst, mit
wenigen Ausnahmen, alle Zeitungen einschließlich der meisten
Internetzeitungen, die die Zeitungen ebenfalls betreiben. Dagbladet.no ist
von dem Streik nicht betroffen.
Quelle: Dagbladet
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