| 08. Mai 2003 |
Arbeitslosigkeit steigt stark an
Die Arbeitslosigkeit in Norwegen steigt weiterhin stark an.
Ende April gab es insgesamt 91.600 Arbeitslose, informierte Aetat (das
norwegische Arbeitsamt).
Die Arbeitslosigkeit beträgt 3,9% der arbeitsfähigen Bevölkerung und
stieg von Ende März bis Ende April um 2900.
Alle Fylker, mit Ausnahme von Troms, hatten im Laufe der letzten Monate eine
Erhöhung der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen.
Quelle: Aftenposten
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| 25. April 2003 |
Das Schloss gegen die deutsche Presse
Das Schloss rügte jetzt die deutsche Presse, nachdem diese
zahlreiche Sensationsgeschichten über Kronprinzessin Mette-Marit gebracht
hatte.
Das Schloss wendet sich gegen deutsche Medien und klagt die deutsche Presse
an, Geschichten erfunden zu haben, die nicht auf der Wahrheit beruhen,
meldet NRK.
"Es kommt nur sehr selten vor, dass der Hof auf diese Art und Weise
öffentlich anklagt, aber jetzt reicht es", sagte die Pressesprecherin
des Schlosses Wenche Rasch.
Die Stories, die das Schloss empört haben, drehen sich sowohl um angebliche
Schwangerschaften als auch Abtreibungen.
"In der deutschen Presse ist die Kronprinzessin schwanger gewesen, aber
als die Schwangerschaft elf bis zwölf Monate gedauert hatte, da musste man
über eine Abtreibung oder eine Geburt schreiben. Zusätzlich hat man sich
ausgedacht, dass der Kronprinz nicht der Vater ist und dass Zwillinge, die
geboren werden sollten, zur Adoption frei gegeben wurden und so
weiter", sagte Wenche Rasch.
Im Namen des Kronprinzenpaares hat sie deutschen Zeitungen und
Fernsehsendern mehrere Interviews gegeben, in denen sie die wilde Jagd der
deutschen Presse gegen die norwegische Kronprinzessin rügte.
"Was wir in erster Linie tun wollten, war ein Signal zu geben, dass
genug genug ist. Es gibt Grenzen für das, was wir akzeptieren könne",
sagte die Pressesprecherin.
Quelle: Aftenposten
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| 23. April 2003 |
Brand gut für die Natur
Die großen Gebiete, die verbrannt sind, haben nur geringen
wirtschaftlichen Wert. Aber der Brand ist sehr wertvoll für die biologische
Vielfalt in der Natur.
Durch beeindruckenden, über einen ganzen Tag dauernden Einsatz haben
zahlreiche Feuerwehrleute und viele Freiwillige verhindert, dass Gebäude
durch einen der größten Waldbrände in Bergen zerstört wurden. Der
Einsatz hat auch dazu geführt, dass keine wertvollen Wälder, Felder und
Kulturlandschaft ein Raub der Flammen wurden.
Das kann auf alle, die gegen die Flammen des großen Brandes gekämpft
haben, provozierend wirken, aber es ist eine Tatsache, dass man viel
Positives über die Folgen von Waldbränden sagen kann.
Solche Brände führen zu einer erhöhten biologischen Vielfalt einer
biologischen Erneuerung i den betroffenen Gebieten. […]
Quelle: Bergens
Tidende
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| 13. April 2003 |
"Auswärts-Pils"-Preise
Jetzt kannst du dein Pils wieder draußen genießen. Aber
billig ist es nicht.
Ein frisch Gezapftes kostet nämlich 73,75 blanke Kronen (= ca. 9,37
€) für 0,5 Liter im "Flaaten" auf der Zachariasbryggen in
Bergen, während du im Botsen Pub in Oslo mit 38 (= ca. 4,83 €)
auskommst.
"Wir wünschen uns ein erwachsenes Publikum und keinen Lärm von
Betrunkenen. Das reguliert man mit dem Preis. Jemand muss ja den
Höchstpreis haben. Das sind immer wir gewesen", sagt Peter Jørgensen,
Direktor von KJS Servering, welches das "Flaaten" und das "På
Folkemunne" besitzt.
[…]
Auf Svalbard nahm man, der Tradition wegen, das erste
"Auswärts-Pils" bereits im Januar ein. Trotz —25°C.
"Es war gerammelt voll, aber man konnte nicht lange draußen sitzen und
musste schnell trinken. Es dauerte 15 Minuten, bis das Pils gefroren
war", erzählt Restaurant-Chef Steve D. Torgersen vom Steakers Kroa.
Er kann einen halben Liter für 36 Kronen (= ca. 4,37 €) verkaufen,
aber dafür entgeht Svalbard die Mehrwertsteuer und andere staatliche
Abgaben. Aber es ist teuer, Bier so weit nach Norden zu transportieren.
"Ohne die Fracht wäre es billiger", sagt Torgersen.
Quelle: VG
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| 09. April 2003 |
Gunnar Staalesen bekam den Rivertonpreis
Am Dienstag bekam Gunnar Staalesen zum zweiten Mal den
Rivertonpreis.
Staalesen bekommt den Preis für den Kriminalroman "Som i et speil"
(Wie in einem Spiegel), der im Herbst herauskam. Der Autor war überrascht
über die Verleihung.
"Ich habe früher sicherlich schon bessere Bücher geschrieben, die
keinen Preis bekommen haben. Aber Varg Veum (der Privatdetektiv in
Staalesens Krimis) findet, dass es sehr schön ist, und er wird dieses Mal
den Goldrevolver bekommen", lachte der Autor während der
Preisverleihung am Dienstag.
[…]
Der Rivertonpreis ist ein goldener Revolver des Typs Nagant, der jedes Jahr
um die Osterzeit an einen norwegischen Kriminalautor vergeben wird.
Quelle: Dagbladet
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| 25. März 2003 |
"UFO" war eine Katze
Am 14. März gab es Meldungen über eine UFO-Beobachtung in
Lardal in Vestfold, nachdem Menschen eine Feuerkugel am Nachthimmel
explodieren und langsam zur Erde hinabsinken gesehen hatten. Das
"UFO" war vermutlich eine unglückliche Katze.
Polizist Lars Helge Sogn aus Lardal glaubt, dass er das UFO-Mysterium
gelöst hat, nachdem er einen verbrannten Katzenkadaver am Fuße eines
Hochspannungsmasten der Gegend gefunden hatte, meldet NRK Vestfold.
Die Explosion und die Feuerkugel, die die Menschen gemeldet hatten, gehen
offenbar auf eine Katze zurück, die den Mast hochgeklettert war, mit dem
Schwanz die
Leitung berührt und Feuer gefangen hatte. Danach fing der Mast selbst Feuer
und brannte innerhalb einer halben Stunde nieder. Das haben die Leute
offenbar für einen Meteoriten oder ein UFO auf dem Weg zur Erde gehalten.
Quelle: Aftenposten
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| 06. März 2003 |
Die Deutschen hungern nach Norwegeninformationen
Die Deutschen hungern nach Informationen über das
Urlaubsland Norwegen. Im Laufe des Frühlings verschickt das Norwegische
Fremdenverkehrsamt in Hamburg gut 40.000 Informationspakete an Deutsche, die
gern nach Norwegen reisen möchten.
Der Marketingchef für die deutschsprachigen Gebiete in Europa, Stein Ove
Rolland, sagte vor der weltgrößten Tourismusmesse ITB (Internationale
Tourismus-Börse) in Berlin zu NTB, dass das große Interesse Anlass zu
vorsichtigem Optimismus vor der diesjährigen Sommersaison gäbe.
Quelle: Aftenposten
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| 03. März 2003 |
Hassen schwedische Kinder, lieben norwegische Fjorde
Der Geirangerfjord erhält die Spitzennote in dem neuesten
Reiseführer über Skandinavien von Lonely Planet. Die Autoren meinen, das
Schlimmste sind unerzogene schwedische Kinder und die Robbenjagdausstellung
in Tromsø.
Dass ausländische Touristen Wert auf Fjorde, Mitternachtssonne und
Fischerdörfer legen, ist nichts Neues. Aber Lonely Planets Liste der
schlimmsten Erlebnisse in Skandinavien bietet einige interessante
Beobachtungen.
Freche, unerzogene schwedische Kinder mit Eltern, die sich nicht kümmern,
sind gemäß der siebten Auflage des Buchs das Schlimmste, was einem
Touristen in Skandinavien so unter kommen kann.
Fast genauso schlimm ist die Robbenjagdausstellung im Polarmuseum in Tromsø,
die auf dem dritten Platz thront. Die Touristen können sich kaum
beherrschen bei der Kombination aus Hakenspitzen und weißen Robbenbabys.
Der Reiseführer wurde von Graeme Cornwallis, Des Hannigan, Paul Harding und
Carolyn Bain geschrieben. Zusätzlich zu Norwegen, Schweden und
Dänemark platziert Lonely Planet auch Finnland, Grönland, Island und die
Färöerinseln nach Skandinavien.
Quelle: Aftenposten
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